Sandset

    • *Minuial schaute nach links, wo Serania den Kopf an ihre Schulter gelegt hatte und regelmäßig atmend schlief. Sie ließ die Beine etwas baumeln und schaut in die enge Bucht von Ancado. Trotz der Nähe zum Meer, das hier aufgrund der nah beieinanderliegenden Landmassen eher die Größe eine es breiten Flusses hatte, roch die Luft nach trockenem Gras und Steinen. Die kahlen, vom Wind rundgeschliffenen Felsen schienen wie schützende Arme um den Hafen zu liegen. Vorsichtig, um Serania nicht aufzuwecken, nahm Miniual ihr in weiches Leder gebundene Buch mit dem Federhalter im Rücken und begann zu schreiben*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 1

      Verfasser: Ich

      Teilnehmer: Ayleen, Fuchs, Hibiki Hōjō, Lizza Kiesel, Onizuca, Serania Kendall, Siriaka Jayeon,Thyrianna, ich

      Vorkommnisse:

      Es geht mal wieder los! Endlich! Diesmal gibt’s auch keine Geheimniskrämerei, es geht nach Valencia. Hinter die Wüste. Ich hatte die Takao pünktlich zur Abfahrtbereit und Siris Vorratskiste schon verladen. Achtzig Pfund Süßigkeiten. Wenn ich sie nach der Reise nicht mehr tragen kann, setz ich sie auf Broccolidiät, ich schwör’s.
      Hibiki war zuerst an der Anlegestelle. Sie schien ziemlich aufgeregt und ich wette sie lässt Kaori nicht gern zuhause, aber ich denke die Reise wird ihr gut tun. Wird sie ein bisschen arbeiten lassen, dass sie sich nicht schlecht fühlt oder mir nachher ständig mit Wiedergutmachungen in den Ohren liegt. Werd ich vor Siri etwas geheim halten, sonst stresst sie wieder rum. Pubertät ist was furchtbares. Sollte ein Mittel dagegen geben.
      Vor zwei Tagen hatte ich zwei Überraschungen, eine Gute und eine Schlechte. Fuchs hatte sich mit dem versoffenen, alten Bock unterhalten, Onizuca heißt er. Im Prinzip schon ein witziger alter Knacker, aber er riecht häufiger nach Alkohol als ein Fisch nach Fisch. Fuchs hatte wohl erwähnt, dass wir nach Valencia fahren und der hatte sie gefragt ob sie ein gutes Wort für ihn einlegen kann, dass er mitfahren kann. Hatte sogar angemerkt, dass er nur die Überfahrt braucht. Nagut, was solls. Wollte sogar arbeiten an Bord. Muss ziemlich verzweifelt gewesen sein. Die zweite Überraschung war etwas besser. Serania fährt doch mit! Ich freu mich schon meinen kleinen Engel in der Wüste bei mir zu haben. Ich wette sie sie sieht aus wie die untergehende Sonne! Wird mir noch ein paar Dinge einfallen lassen, damit sie auch richtig schöne Erfahrungen mitbringt. Ihr letzter Aufenthalt da war ja weniger toll.

      Die Überfahrt war recht ereignislos, außer, dass die Takao schneller ist als die Fähren. Und damit keine ich nicht die schwimmenden Bretter von Velia nach Iliya, sondern die großen Handelsschiffe! Gute Takao, bin stolz.

      Angekommen sind wir in Ancado. Erinnert mich ein bisschen an Velia. Die Leute sind genau solche Bauern wie da und die „Stadt“ ist mehr der Hafen und sonst nichts. Hab beim Abladen den alten Saufbold Siris schwere Kiste tragen lassen. Ich wette die vergisst er nicht so schnell! Aber er hat sich zusammengerissen. Thyri schien hier recht bekannt zu sein, hat sofort den Hafenvorsteher wiedererkannt. Die nehmen hier auch Drecksilber. Ich werd noch irre auf dieser Seite der Welt. Dann trafen wir noch einen bekannten des alten Suffkopps. Einen anderen, etwas jüngeren Suffkopp. Hat gerochen wie eine Rumfabrik. Wollte dauernd Thyris Hand abschlabbern, der Typ, ich dachte schon sie nagelt ihn an irgendeine Wand. Hat sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, die Gute. Wobei sie die letzten Tage eh etwas schräg drauf war. Vermisst wohl Nihep.

      Die Zimmer, die ich versorgt hatte waren jedenfalls ordentlich, und nachdem ich mich noch lange mit Miss Kiesel und meinem kleinen Engel unterhalten hatte, die zwischen drin die „Kinder“ wie sie sie nannte, ins Bett geschickt hatte, haben wir uns auch hingelegt. Achja, ich hab meinem kleinen Engel gesagt, dass Hibiki älter ist als sie. Hat sie ziemlich überrascht.

      ==Susi (Sorglos) Sommerwind
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      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)

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    • *Sanft weht der schwache, trockene Wüstenwind durch die blonden Haare der Halbelfe und wog sie wie einen seidenen Vorhang im Dunkel der valencianischen Sternennacht. Minuial sah vom Dach herunter auf die Straße, die nur noch von fahlem Kerzenlicht und dem der Mondsichel erhellt wurden. Dann nahm sie ihr in weiches Leder gebundene Buch zur Hand. Löste den Federhalter aus dem Buchrücken und begann zu schreiben.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 2

      Verfasser: Ich, klar

      Teilnehmer: Ayleen, Fuchs, Hibiki Hōjō, Lizza Kiesel, Serania Kendall, Siriaka Jayeon, Thyrianna, ich

      Vorkommnisse:

      Sind von Ancado nach Valencia gelaufen. Ich brauch nicht zu schreiben, dass die Leute Aufstehzeiten haben, da gehe ich ins Bett… Natürlich hat Siri so ein Stinkekamel gemietet. Wieso hört sie nicht einmal auf mich?! Dämliches Kamel.

      Miss Kiesel hat das erste Mal Valencia gesehen. War hin und weg, die Gute. Aber es macht Spaß ihr zuzusehen. Alles neu und so groß, sie ist richtig beeindruckt! Miss Kiesel ist übrigens kein Bauer. Sie kann zwar nicht lesen und kaum schreiben, aber sie ist interessiert, und freut sich wenn sie Neues entdeckt. Hab sie gern dabei.

      Als wir in Valencia ankamen hat uns Nihep schon begrüßt. Er hätte sich auch noch etwas mehr gesagt, immerhin redet er oft, viel und gerne, aber er wurde sofort thyriannisiert. Das ist ein Wortspiel findet selber raus was damit gemeint ist! Nihep, Teleniel und JunYuria…wie auch immer sind jedenfalls, natürlich entgegen meiner ausdrücklichen Warnungen, vorgeritten, durch die Wüste. Haben alle überlebt und es ist nichts passiert. Schade eigentlich. Gut so. Hätte wohl etwas den Start vermiest, wenn wir einen hätten verbuddeln müssen. Außerdem wäre es unvorteilhaft wenn Nihep gestorben wäre, ich hatte ihn nämlich gebeten eine Bleibe zu arrangieren. Nicht, dass ich mit meinen unglaublichen Fähigkeiten nicht selber kann, aber erstens ist das anstrengend und zweitens hat es Vorteile wenn das ein Einheimischer macht. Naja und vielleicht kennt er sich ja auch ein ganz kleines bisschen besser in der Stadt aus als ich. Aber nur ein bisschen!

      Nihep die Auswahl der Unterkunft zu überlassen war ein Glücksgriff! Wir wohnen in einem Anwesen der Familie Ias ab Tan! Und es gehört ganz uns, solange wir da sind! Es ist luftig, sauber, bequem, und wenn man aus dem Fenster auf die Bevölkerung schaut, fühlt man sich einfach besser als die! Ein Atrium haben wir auch, riesige Wohlfühlbereiche und eine Küche in der wir alle so richtig Platz haben! Zum Essen. Es fehlt eigentlich nur noch Personal, das man ein bisschen herumschicken kann. Aber ich will mal nicht meckern wo es nichts zu meckern gibt. Zur Not lasse ich Hibiki ein bisschen rotieren. Oder vielleicht auch nicht, mal sehen. Hab für mich und meinen kleinen Engel das Einzelschlafzimmer genommen, freu mich schon auf nachher.

      Teleniel kam noch vorbei und hat alle begrüßt. Sie hat wieder schwarze Haare. Hat was, aber das Rot steht ihr besser. Und irgendwie passt es besser zu den Augen.

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    • *Die Beine vom Dachsims baumeln lassend, sah Minuial hinter auf die Straße vor dem Eingang des Anwesens. Jetzt, in der Abenddämmerung waren die Straßen sehr belebt und von Fackeln und Laternen hell erleuchtet. An fast jeder Ecke sah man einen Händler mit einem kleinen Stand, manchmal nur einer Decke auf dem Boden. Die Menschen,, die die Straßen entlangschlenderten, oder eilten und miteinander sprachen, verliehen der Umgebung ein einzigartiges Klangbild.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 3

      Verfasser: Ich! Das sollte langsam in die Köpfe

      Teilnehmer: Ryu, ich

      Vorkommnisse:

      Hab den ganzen Tag gefaulenzt! Auf der Terrasse nach außen ist ein kleiner gemütlicher Holzverschlag, da kann man sitzen und nichts tun und sich von Hibiki kühlen Tee bringen lassen! Bin zufrieden.

      Ryu hat mir Gesellschaft geleistet. Er hat immer noch einen klasse Humor. Serania ist nach dem Frühstück zu Teleniel, haben wohl irgendetwas zu bereden.

      Nihep, Siri, Hibiki, Fuchs, Ayleen und Miss Kiesel sind abends in die Stadt gegangen. Hab Hibiki vorher gesagt was sie anziehen soll. Bin gespannt wie es ankam.

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    • *Etwas lustlos saß sie über dem in weiches Leder eingefasste Buch, den Federhalter aus der Rückseite in der Hand. Mit einem Blick auf Serania, die sich noch einmal halb genießend halb widerwillig in die Decke des großen Bettes einrollte und dabei einen murrenden Laut von sich gab. Minuial lächelte, was nach dem Aufstehen an ein Wunder grenzt, und begann den Eintrag vom Vortag nachzuholen*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 4

      Verfasser: Jetzt kommt’s. ICH!

      Teilnehmer: Fuchs, Serania, ich

      Vorkommnisse:

      Ich war in der Stadt, Hühnereier kaufen. Hab hundert Eier gekauft. Das sollte für eine Woche reichen. Diese Verbrecher wollten zwei Münzen für ein Ei. Hab ihn runtergehandelt, Siri wird so stolz sein! Mit einer Münze bekomme ich in Velia nämlich Futter für fünfzehn Hühner für ein Jahr! Das sind insgesamt fünftausendvierhundert Eier! Hab ihm eine Münze gegeben und gesagt, dafür bekomme ich soviel Eier von ihm wie ich will! Der Eiermann hat sie mir dann sogar in die Unterkunft getragen und sich die ganze Zeit bedankt und mich zum Essen eingeladen und so Zeug. Als ob mich dieser Bauer interessiert. Jedenfalls haben wir jetzt genug Eier.

      Abends hab ich Serania meinen neuen Fummel gezeigt. Hat ihr gut gefallen!

      Morgen geh ich Siri Dünen zeigen. Freu mich schon auf ihr Gesicht!

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    • *Sanft strich der kühle Nachtwind Valencias über sie hinweg und bewegte die Elemente des wie aus schwarzen Federn gemacht anmutende Kleid. Minuial fing eine sich im Wind wiegende Haarsträhne wieder ein und klemmte sie sich hinter die Ohrspitze. Dann nahm sie ihr in weiches Leder eingefasste Buch zur Hand und begann mit dem Federhalter, den sie aus dem Buchrücken zog zu schreiben.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 5

      Verfasser: ratet. Psst! Ich

      Teilnehmer: Lizza Kiesel, Nihep, Siriaka, Thyrianna, Yuria, ich

      Vorkommnisse:

      War ne wilde Nacht, bin etwas länger liegengeblieben. Serania sieht so süß aus wenn sie schläft! Hab nach Siri gerufen, Yuria kam. Eigenartig. Siri war noch im Nachthemd, hatte sich nochmal hingelegt. Dann kam Thyri. Sie scheint sich mit Yuria gut zu verstehen. So ein Mist, ich hätte sie gern ein bisschen gegeneinander aufgestachelt und geschaut was rauskommt. Irgendwie haben sie sich wohl geeinigt. Ich werd Serania sagen, dass sie es bei mir besser hat als bei Nihep!

      Nach dem ich gefrühstückt hatte, sind wir losgegangen hab Miss Kiesel eingeladen, und den Rest auch. Ich hatte Siri nicht verraten wo es hingeht. Memo an mich, Hibiki für die Eier danke sagen.

      Wir sind also raus vor die Stadt, leider hat Siri schon vorher erraten, wo wir hingehen, aber das macht nichts, sie hat sich sehr gefreut. Gemeinsam gingen wir dann eine Düne hoch, die wir runterrutschen konnten. Das war lustig! Sollte jeder mal probieren! Dann haben wir Agavenwein getrunken. Nihep bekam Wasser. Gegen Abend sind wir wieder nachhause. Ich wird nie vergessen wie Siri heute gestrahlt hat!

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    • *Die Sonne stand schon etwas höher am Himmel, als Minuial die Augen aufschlug, nur um festzustellen, dass Serania das Zimmer bereits verlassen hatte. Als das erste Aufstehen noch nicht ganz reibungslos funktionierte, versuchte sie es langsamer. Vorsichtig ging sie an den kleinen Tisch in der Ecke, raus aus dem Sonnenlicht, setzte sich und nahm ihr kleines, in weiches Leder gebundene Büchlein mit dem Federhalter im Rücken zur Hand.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 6

      Verfasser: ICH! Überrascht das jemanden?

      Teilnehmer: Fuchs, Nihep, Teleniel, Thyrianna, ich

      Vorkommnisse:

      Hab wieder gefaulenzt. Ich brauche ein paar Angestellte. Dauerndes Aufstehen nur weil man was trinken, oder was essen will. Aber ich werd Nihep Fragen wo man hier Personal bekommt. Ein oder zwei Hausdiener und einen Koch. Nicht das Hibiki nicht kochen kann, aber die macht das nun jeden Tag, zu jeder Mahlzeit. Sturschädel. Und dann Vielleicht für Miss Kiesel noch einen der sich mit Massagen auskennt? Das wäre lustig. Mal sehen was Nihep meint.

      Abends wurde es dann ein wenig interessanter. Hab Thyri getroffen. Sie ist ausgezogen und wohnt bei Nihep. Aber offensichtlich ist das auch alles. Fuchs war auch da. Glaub ich. Hab ein bisschen nachgebohrt, da wurde sie etwas wimmrig. Meinte was von er entscheidet sich nicht, sie weiß nicht wo sie steht und was los ist, aber wir … (jetzt bin ich mir wieder sicher, dass Fuchs dabei war) ja gar nicht wüssten wieviel Glück wir hätten. Mit uns meinte sie Fuchs und Ayleen und Serania und mich. Tze...wenn die alle wüssten. Hab mich geärgert. Niheps Schuld!

      Da war ich dann schon ziemlich angefressen. Zum Glück kam genau der Richtige dann. Nihep. Ich konnte ihn dummerweise keine Personalfragen mehr stellen, weil ich andere Themen hatte. Jedenfalls hab ich ihn gesagt, dass er sich langsam mal entscheiden müsse. Und da er nur selten was sagt, sondern mit Fragen beschäftigt ist, ging er mir genau auf den Leim. Er hat beim Rausgehen die Vase kaputtgemacht. Die beim Eingang. Die große. Niheps Schuld!

      Irgendwann tauchte zwischendrin Teleniel auf. Sie hat auch einen neuen Fummel. Hat sie von Siri gekauft. Braves Töchterchen. Geld verdient und zu gucken gab’s auch noch was. Jedenfalls war sie beim Gespräch mit Nihep dabei. Dann hat sie die Scherben aufgehoben, obwohl ich so eine Scheißvase schneller reparieren kann als sie runtergefallen ist! Nöhö! Hauptsache wir bekommen unseren Willen. War sauer! Niheps Schuld!

      Teleniel und ich sind dann in die Küche trinken gegangen, und reden. Sie wollte mich wohl beruhigen und sich selber erklären. Hat nur mäßig funktioniert. Bin ziemlich sauer, sags aber keinem und lass mir nix anmerken.

      Alles Niheps Schuld!


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    • *Der sandige Geruch in der Luft verschwand auch in der Nacht nicht, verlieh der Stadt aber einen ganz eigenen Charme. Der Horizont verfärbte sich langsam in ein helles dunkelblau, als die ersten Sonnenstrahlen den Himmel berührten. Minuial nahm ihr in weiches Leder gebundene Büchlein zu Hand und zog den Federhalter aus dem Buchrücken.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 7

      Verfasser: Ich. Jemand anders macht es nicht.

      Teilnehmer: Ich

      Vorkommnisse:

      Ich bin irgendwann aufgewacht. Teleniel und ich haben ziemlich lange geredet und getrunken. Gegen den frühen Nachmittag bin ich dann raus in die Stadt, herumstromern. Die haben hier soviel Zeug! Und es ist nicht Mal teuer! Und die haben kleine versteckte Bars und ein bisschen zwielichtige Läden. Ich musste leider die Tanzbars auslassen. Serania wäre sicher enttäuscht, wenn sie es rausbekommen würde.

      Gegen Abend habe ich eine Gaststube aufgesucht. Ein richtig echtes valencianisches Mahl sollte man miterlebt haben. Es ging wieder ziemlich lang, werde morgen ausschlafen.


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    • *Auf der Bettkante sitzend, das kleine, in weiches Leder gebundene Büchlein auf dem Schoß, sah sie zu über die Schulter auf die schlafende Serania. Die leichte Decke zeichnete deutlich deren Konturen ab. Ihr Gesicht war von einem erleichterten und friedlichen Lächeln geziert. Minuial strich der jungen Frau noch einmal über die Wange, bevor sie den Federhalter aus dem Buchrücken nahm und begann zu schreiben*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 8

      Verfasser: Ich. Für, für nicht ganz so schlaue

      Teilnehmer: Fuchs, Lizza Kiesel, Nihep, Serania, Siraka, Teleniel, Thyrianna ich

      Vorkommnisse:

      Ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen verwirrt.
      Wir saßen im Hof. Nihep und Thyri waren zu Besuch und ich konnte sogar fragen wie es mit Personal aussieht. Nihep hat mir ein paar gute Tips gegeben. Natürlich mussten sich wieder welche über meinen Plan Bedienstete einzustellen beschweren. Weil ja dann fremde im Haus sind. Und man ja dann immer aufpassen muss was man sagt und tut. Eh, mal ehrlich. Außer Miss Kiesel und Siri ist in dieser Bande jeder einzelne mindestens im niederen Adel, okay, Thyri noch, aber keiner von denen scheint je Personal gehabt zu haben! Oder unfähiges! Oder sie wissen einfach nicht wie man Personal ordentlich herumschickt!

      Bevor ich mich aber richtig aufregen konnte, kamen Siriaka und Serania. Alle beide berauscht. Siri war eigentlich ziemlich lustig, obwohl ich eigentlich gedacht hatte, sie lässt die Finger von Rauchzeug, nachdem sie sich so über Lele geärgert hat. Naja, ich werd später mal mit ihr sprechen und ihr sagen, sie soll nicht gleich alles probieren, wenn sie in irgendwelche Stübchen geht.

      Serania war vor vor Schreck beinahe zu Eis erstarrt, als sie gesehen hatte, das wir im Hof saßen. Richtig so! Wie kann man so einen Mist bauen und sich dann noch erwischen lassen? Ich hab sie ordentlich zappeln lassen und ihr auch ein bisschen Angst gemacht. Die anderen haben richtig gut mitgespielt! Das hat mehr als echt gewirkt. Ich hoffe Thyri hat mit den Nachwirkungen etwas übertrieben.

      Serania ist wirklich süß, wenn sie weiß, dass sie etwas falsch gemacht hat. Ich vermisse diese Seite an ihr ein bisschen. Das war das, was sie so sehr von Teleniel unterschieden hatte. Naja…sie verändern sich eben schnell, diese Menschen. Jedenfalls war sie sehr erleichtert, als ich es dann aufgelöst habe. Auch wenn es nicht ganz so lief wie ich es mir vorgestellt hatte, sie ist mir nämlich nachgekommen. Sie sollte doch im Hof bleiben…Mist.

      Sie hat dann noch alle nassgespritzt, mit einem Zauber. Sie hat viel Potenzial! Vielleicht kann ich ihr ein paar Dinge beibringen. Irgendwann mal.


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    • *Der Mond stand hoch über der „Perle der Wüste“ und hüllte die Stadt in sein Mattweißes Licht. Die Metalleinsätze des wie aus Federn gemacht anmutenden Kleides schimmerten weißlich, und reflektierten das Licht sich im Schwarz der Kleidung wie kleine Sterne. Es war vollkommen windstill und keine Wolke am Himmel als Minuial ihr in weiches Leder gebundene Büchlein mit dem Federhalter im Buchrücken zur Hand nahm.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 9

      Verfasser: Ich, nochmal, für die ganz langsamen

      Teilnehmer: ich

      Vorkommnisse:

      Ich war bei der Sternwarte etwas außerhalb Valencias. Die sind hier etwas fortgeschrittener als im Westen. Hab ein paar interessante Gespräche mit den Forschern da geführt. Ziemlich intelligente Leute. Noch etwas ratlos, wie alles zusammenhängt, aber das bekommen sie schon noch raus, in den nächsten tausend oder zweitausend Jahren.

      Bin danach um die Häuser gezogen, abends hab ich gefaulenzt. Hab vergessen Personal zu begutachten. Mist.


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    • *Sie nahm den letzten Schluck kühlen Bieres aus dem Holzhumpen, und sah sich einige Momente in der Geräumigen Küche des luxuriösen Anwesens, in dem sie untergebracht waren um. Lizza und Talasha hatten den Raum schon verlassen. Minuial nahm ihr kleines, in weiches Leder gefasste Buch zur Hand, zog den Federhalter aus dem Buchrücken und begann zu schreiben.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 10

      Verfasser: Ich, nochmal für Bauern

      Teilnehmer: Fuchs, Lizza Kiesel, ich

      Vorkommnisse:

      Ich saß abends nichtsahnend am Zierbecken, da kam Miss Kiesel zu mir, mit Fuchs im Schlepptau. Sie wirkte ziemlich durch den Wind und ich fragte was sie wohl habe.

      Offensichtlich hat Seranias Dusche mit dem Becken nicht jedem gefallen. Miss Kiesel wollte wissen was sie falsch gemacht hat. Ich gebe zu, das war etwas überraschend. Ich hatte angenommen sie wäre nur weggegangen weil schonwieder Klamotten von ihr nass wurden, aber offensichtlich hatte sie da was vollkommen in den falschen Hals bekommen. Arme Miss Kiesel, hat sich ganz schön aufgeregt. Aber sie ist diese ganze Freundschaftskiste wohl nicht gewohnt. Ist auch anstrengend. Hoffentlich konnte ich es ihr gut erklären. Serania hatte das ja nicht böse gemeint, sie war nur erleichtert, dass ich ihr keine Vorwürfe mache.
      Sie verbringt die nächsten Tage mit Teleniel. Ist meistens schon eingeschlafen, wenn ich ins Zimmer komme und morgens schon raus. Siri verbringt die meiste Zeit mit Hibiki. Sind ein süßes Pärchen die zwei.

      Zur Entspannung war ich mit Miss Kiesel und Fuchs noch im Dampfbad. Hat sich gelohnt!


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    • *Die Sonne war lange untergegangen, als Minuial in ihrem Zimmer auf dem Bett lag und mit den Füßen langsam aber rhythmisch auf die Matratze trommelte. Sie schaut auf das kleine, in weiches Leder gefasste Büchlein, das aufgeschlagen vor ihr lag und kaute einen Moment auf dem Federkiel herum.*

      Reisebericht: Unternehmen Frühlingsquark

      Tag 11

      Verfasser: Ich, das ist doch nun wirklich ein alter Hut

      Teilnehmer: Fuchs, ich

      Vorkommnisse:

      Hab schon wieder vergessen nach Personal zu schauen. So ein Mist! Ich hab es mir aber jetzt notiert! Hab ein wenig in der Hausbibliothek gestöbert. Hab ein Gesichtsbuch gefunden. War interessanter Stoff. Vielleicht geh ich dem mal nach.

      Eigentlich wollte ich abends etwas ausspannen, aber Fuchs kam zu mir. Wollte sowieso mit ihr sprechen. Anfangs lief es etwas zäh, danach ging es besser. Diese Walküren werden interessanter, sollte mich mal mit dieser Enslar befassen, offensichtlich war die garnicht so dumm wie ich dachte. Fuchs hat einen Schritt nach vorne gemacht. Bin gespannt ob es anhält. Vielleicht bring ich ihr wirklich noch ein paar Sachen bei. Werde das beobachten.

      War danach trinken. Hab eine nette, kleine Seitenstraßenkneipe gefunden. Die Männer da drin haben erst etwas blöd geguckt und der Wirt wollte mich nicht bedienen. Hab ihm eine Münze gegeben. Die mögen mich da jetzt.

      Serania war wieder bei Teleniel und Siri bei Hibiki. Hab die beiden kaum gesehen heute. Ich vermisse die zwei irgendwie. Komisches Gefühl.


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    • *Mit den Händen auf dem Dachsims, leicht nach vorn gelehnt und die Beine baumeln lassend, saß Minuial auf dem Dach und schaute recht genau in welchem Winkel man wie in die Fenster sehen konnte. Das kleine, in weiche Leder gebundene Büchlein lag auf ihren Oberschenkeln. Sie reckte und stauchte sich ein wenig, um verschiedene Körpergrößen und Blickwinkel zu immitieren. Während sie prüfte um man genug sehen würde, um gelegentlich lästigen Dachkletterern eine Horde pikierter Damen auf den Hals zu hetzen. Dann nahm die Halbelfe den Federhalter in die Hand und begann zu schreiben.*

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      Tag 12

      Verfasser: auch wenn das jetzt eine Offenbarung ist: immer noch ich

      Teilnehmer: Ayleen, Fuchs, Nihep, ich

      Vorkommnisse:

      Ich habe heute Vormittag ein paar Gasthäuser besucht. Die Inhaber sind wirklich recht offen was Empfehlungen für Hauspersonal angeht. Vor allen Dingen wenn man ihnen kurz erklärt, dass man sie zur Verantwortung zieht, sollte sich der oder die empfohlene als Taugenichts, Dieb, indiskret oder ähnliches herausstellen. Jetzt muss ich das bloß noch mit den Anderen besprechen. Die sollen sich bloß nicht anstellen.

      Abends habe ich Nihep getroffen. Er saß auf dem Dach. Ich sitz da auch gerade und schaue, was man von hier so sieht. Wir haben uns ein Wenig unterhalten. Mehr über Belangloses. Außer, dass wir auf Ende der Woche wohl nach Arehaza gehen, und Nihep vorher noch seinen Unterricht halten sollte. Ich hab auch festgestellt, dass ich ihn wohl besser als zu groß geratenes Kind behandeln sollte. Ich glaube er ist ziemlich unreif. Das muss ich mal beobachten. Sollte das stimmen, werd ich Thyri sagen, sie soll ihm mal den Hintern versohlen.

      Fuchs und Ayleen kamen von irgendwo. Schätze aus dem Bad. Viel gesagt haben sie nicht. Aber Ayleen hat wohl ein Buch gekauft, in dem es um einen Heilbrunnen geht. Nihep hat es jetzt. Soll es übersetzen. Klar, wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht.

      Morgen gehe ich mal zum Schloss, ich will mal mit einem Freimann da sprechen. Mich interessieren die Folter- Straf- und Hinrichtungsmethoden hier.
      Serania ist gestern nicht einmal zum Schlafen da gewesen. Siri und Hibiki hab ich heute gesehen. Sind in die Stadt gegangen. Ohne mich. Mir egal! Komme auch allein zurecht!


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