Angepinnt Gerüchte, Fluff, usw.

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    • Wo?
      Tarif und umliegende Region

      Was?

      Problemwolf

      Es mehren sich Berichte über Sichtungen und Angriffe von Wölfen und streunenden Hunden rund um Tarif.

      **********

      Ein zwielichtiger Geselle mit Esel, Karren und Hund kam vor ein paar Tagen nach Tarif und suchte nach interessierten Abnehmern für seine Waren.

      Unter einer löchrigen, schmutzigen Leinenplane tummelte sich in Kisten und Fässern allerlei wertloser Krempel – von schepperndem Kochgeschirr über Töpferware mit abblätternder Farbe, altem Werkzeug mit Gebrauchsspuren und stapelweise Büchern und Pergamentrollen, die wohl mehrfach gelesen worden waren.

      "Alles Blendwerk", behauptet der örtliche Schmied, ein Mittvierziger mit dichtem Bartwuchs und kräftigen Armen, "zur Abendstunde, als niemand da war, kam er zu mir und bot mir eine Kriegsaxt und einen Zweihänder von hochwertiger Schmiedequalität an. Bei anderen Ladenbesitzern soll er wohl auch zu unangebrachter Stunde aufgeschlagen sein und allerlei wertvolle Ware feil geboten haben... wenn das nicht alles gestohlen war, so soll mich der Teufel holen! Natürlich hab' ich nichts davon erworben und ihn fort gejagt!"

      **********

      Ein Wolfsrudel, bestehend aus etwa zehn Tieren, soll sich nahe Tarif niedergelassen haben. Die scheuen Tiere sollen sich Menschen seitdem nicht genähert haben und in ihrem neuen Territorium lediglich Wild gerissen haben. Die Schafe der angrenzenden Viehfarmen blieben - Aalh sei Dank - bisher verschont.

      Seltsam nur, dass manche Einheimische einen grau-weiß melierten Wolf mitten in der Stadt gesehen haben wollen. Zuletzt, so schildert es der Stallbursche, der für den Stallwart Mant arbeitet, habe er beim Ausmisten gesehen, wie der Wolf aus der Stadt in Richtung Kusha getrottet sein soll.

      **********

      Eben jener Wolf mit auffällig weißem, runenartigem Muster im Fell - so will es zumindest die Schankmaid Rosalie des hiesigen Wirtshauses beobachtet haben - soll eines frühen Morgens regungslos vom weisen Alchemisten Meister Tevaal auf der Straße aufgefunden worden sein. Aufgehoben habe der Mann ihn und in sein Lagerhaus gebracht. Was er mit dem Tier wohl vorhatte?

      Bitte was? Natürlich hatte Rosalie sich nicht heimlich betrunken! Welch frevelhafte Unterstellung! Stocknüchtern habe sie früh morgens ihre Schicht beendet und den Vorfall auf ihrem Heimweg beobachtet.
      **********

      Ein fliegender Händler, der auf der Handelsstraße zwischen Tarif und Altinova nach einem unerwarteten Regenschauer mit seinem alten Transportkarren im Schlamm stecken geblieben war, will Zeuge eines bestialischen Angriffs gewesen sein.

      Schenkt man dem alten Mann mit grauem Zottelbart und fast zahnlosem Mund im Wirtshaus von Tarif etwas Gehör, so wird der wirre Trunkenbold berichten, dass eine unbeschwert reisende Familie den fletschenden Reißzähnen eines einzigen Wolfes zum Opfer gefallen sein soll.

      Größer als ein ausgewachsenes Pony, mit schneeweißem Fell und einem Schädel, der die zweifache Größe eines normalen Wolfes gehabt haben soll, attackierte die Bestie angeblich zuerst den Vater, der sich ihm mit bloßen Händen tapfer in den Weg stellte. Er biss den wehrlosen Mann zu Tode und soll die kleine Tochter am Knöchel in die Büsche gezerrt haben. Mutter und Sohnemann flüchteten daraufhin in Panik in Richtung Altinova.

      Als sich der Händler nach einer Weile der Stille mit schlotternden Knie durch das Gestrüpp tastete, fand er nur noch die blutigen Kleidungsfetzen des Mädchens vor.

      **********

      Rund um und in Tarif findet man allerlei Spuren von Tieren. Meist ist es von Nutzvieh - wie Esel, Ochsen oder Pferden - oder von Haustieren, wie beispielsweise Katzen und Hunden.

      Die Pfotenabdrücke des gesichteten Wolfsrudels sind für kundige Sucher mit reichlich Abstand außerhalb der Stadt zu erspähen. An sich ist dies nicht ungewöhnlich - weitaus bedrohlicher jedoch müssen die Spuren wirken, die eine wolfsähnliche Kreatur nahe der Handelsstraße zwischen Tarif und Altinova im Erdreich hinterließ. Ob etwa unter den Einheimischen eine dieser verfluchten Bestien haust, in die sich ein harmloser Mann bei Vollmond verwandelt, um rastlos durch die Lande zu streifen und Unschuldigen aufzulauern?

      "Was für ein Quatsch", sagt einer der Händler, der diese Strecke regelmäßig mit seinem Transportkarren befährt, "das sind bestimmt bloß die Abdrücke von diesen barbarischen Mähnen."

      **********

      Am Hafen sieht man neuerdings einen grimmig dreinschauenden Fischer auf einer alten Holzbank sitzen. Die rechte Hand in einen dicken Wundverband gepackt, starrt er jeden Tag auf den Flusslauf und grummelt hin und wieder fluchend vor sich hin.

      Wenn man sich zu ihm gesellt und sich danach erkundigt, was mit seiner Hand geschehen sei, so wird er wütend davon berichten, dass ein Köter mit grau-weißem Fell vor ein paar Tagen grundlos in seine Hand gebissen habe, als er ihn mit etwas Fisch füttern wollte. Das blöde Vieh habe so hungrig und schwach ausgesehen, als es am Rand der Stadt mitten im Regen gelegen habe, da habe er Mitleid gehabt. Welch törichter Gedanke!

      Seit diesem Vorfall habe er den Köter nicht mehr gesehen. "Spurlos verschwunden, dieses Drecksvieh." Und raus zum Fischen könne er so erst mal auch nicht mehr. Furchtbar geschimpft habe sein Weib – wie sollte er so Silber nach Hause bringen? Und ob er noch alle beisammen gehabt habe, schließlich habe man einen Wolf mit seltsam-weißer Fellzeichnung in der Stadt umher laufen gesehen... und er, dumm und naiv, wollte einen Streuner mit eben jener Fellfarbe füttern! Was, wenn das der Wolf war?

      Von wem?
      Einheimische, Reisende, Händler, die oben beschriebenen Personen

      OOC-Information
      Die Gruppe kann bei der Suche nach Informationen in Tarif auf eine der oben genannten Person treffen und entweder von ihr oder anderen Personen in Tarif eines dieser Gerüchte aufschnappen.
      Noot noot!
    • Wo: Altinova – Kurz vor dem Morgengrauen

      Was:

      Testokles, ein selbsternannter Lebemann und recht trinkfest zugleich, hatte es doch tatsächlich geschafft Hakeem zusätzliche Umsätze zu bescheren. Auch wenn der Tavernenbesitzer vom 'Zum Durstigen Kamel' gerne längst den Laden geschlossen hätte, so war die Gier nach Silber doch größer als die Müdigkeit. Und irgendwie klang die Erzählung von Testokles auch nicht ganz unspannend.

      „Was ihr wollt die Geschichte noch einmal hören? Also gut. Setzt euch und hört zu.
      Ihr kennt doch den Hügel nordwestlich von Altinova, nahe der Minen. Ja? Gut.
      Eigentlich war ich gerade auf dem Heimweg, doch irgendwas hatte mich ständig im Augenwinkel gestört. Da habe ich es dann gesehen. Das Flackern eines Feuers. Oben auf dem Hügel. Nein, kein Brand oder dergleichen. Das war ein Lagerfeuer. Aber weit und breit keiner zusehen. Also ich hin. Wollte mir das mal genauer ansehen. Und als ich gerade am Fuße des Hügels war, erschien diese Person wie aus dem Nichts. Eine Frau. Ja, eine Frau. Irgendwas sagte mir, sie war nicht allein. Ich hielt mich also lieber bedeckt. Wollte ja nicht in irgendwas hineinpreschen.
      Und ich hatte Recht! Sie hat mit jemanden gesprochen. Doch weit und breit war niemand zu sehen. Aber sie hat weitergeredet. Habe nur solch seltsame Sachen vernommen, die ich nie zuvor gehört habe. Ich kann euch sagen, dass war wirklich schaurig.
      Und dann...jetzt haltet euch fest. Erschien da diese Gestalt. Ich kann euch nicht sagen was es war, aber es war groß und breit. Bei Gott, dass war es wirklich und das Gesicht war eigenartig verzerrt, unförmig und oben auf dem Kopf...es sah aus, als wenn das Haar aus unzählige Schlangen bestand. Und dann diese Augen...glühend rot sage ich euch. Glühend...
      Ich dachte mich kommt gleich Kzarka holen. Doch es hat die Frau gepackt und...hört zu...im Schein des Feuers konnte ich endlich mehr von der Frau erkennen. Die war nackt...kein Fetzen Stoff an ihrem Leib und das Ding. Es war riesig. Hat sie gepackt und...bei Aahl. Das hat der Frau gefallen...“

      „Ach hör doch auf! Deine Birne ist weich. Bist doch seit dem letzten Nachmittag hier im Kamel und hast gesoffen wie ein Loch. Zuviel Phantasie hat der Mann und einen Sonnenstich dazu. Will uns weismachen, er habe den Leibhaftigen gesehen. Wir sind hier in Altinova, Mann! Da hat wohl ein Rhutum ein Weib gefickt. Geh doch mal hinten ins Armenviertel. Da passiert das an jeder Ecke. Hauptsache die Huren haben was zwischen den Beinen und Silber im Beutel.“

      Kurz darauf soll eine Prügelei losgebrochen sein. Zum Bedauern von Hakeem, gingen dabei wohl einige seiner teuren Möbelstücke zu Bruch.


      • Wer: Gäste des Lokales, Hakeem, Gossengespräch

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    • Wo:
      Velia und Umgebung

      Was:
      Comtesse Teleniel Nesrin Ceos – man kennt sie ja, es die Walküre, die ihre Familie verraten hatte – hat den Meridahof südöstlich von Velia gekauft. Somit wechselt der Hof innerhalb von zwei Jahren schon zum zweiten Mal den Besitz. Der erste Käufer hatte sich dort nie niedergelassen, dass es dort angeblich spukt und die sprichwörtliche Finsternis wohnt. Leute, die beim Hof vorbeikamen, fanden ihn zwar verlassen vor, doch Finsternis konnte niemand entdecken. Dennoch sollte der Kaufpreis für die Comtesse recht gut gewesen sein. Außerdem wechselte angeblich auch etwas zusätzliches Land den Besitzer, sodass sie neben den Hof auch noch gut acht Hektar Grund besitzt. So manch einer fragt sich, was sie mit dem Hof und dem Grund vor hat, denn die Comtesse ist nicht gerade als Bäuerin bekannt.

      Von wem:
      Bürger in Velia erzählen davon, Igor Bartali bestätigt es sogar. Die Ratschen von Balenos sprechen sehr abfällig darüber
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo:
      Calpheon

      Was:
      Da es mehrere Interessenten für das Ceos-Anwesen gab, wurden diese zu einer Verhandlung eingeladen. Den Zuschlag erhielt letztendlich Baron Alessandro DiLombardo, der Tributbeauftragte für Balenos. Die Einnahmen durch den Verkauf ergingen zu gleichen Teilen an die Kirche und an die Stadt Calpheon.

      Von wem:
      Adel, Anrainer im Kapellenviertel von Calpheon, dem Kalis-Rat oder der Kirche nahestehende Personen
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo: Velia - Zu später Stund in der Mondscheintaverne

      Was:

      "Ja, sie ist noch da! Wie lange soll dies noch weitergehen ?
      Sicher, wir hören und sehen wenig von dieser Inquisitorin, aber ihr Gefolge bereitet mir Unbehagen. Vielleicht sollte einer von uns die Priesterin auffsuchen und ihr etwas über diese verwirrte Künstlerin erzählen?! Seltsam ist die allemal und keiner würde das Weib vermissen. Also wer ist dabei?"
      ~ Matteo, Werftarbeiter

      Wer: Gäste der Mondscheintaverne, Finto der Koch, Anwesende Mitarbeiter, selbst als Gast anwesend, Die Ratschen von Balenos
    • Wo: Calpheon

      Was:

      "Oh weh mir... Bald jährt sich ihr Tag. Sie wird wieder auf dem Friedhof ihr Unwesen treiben. Wie soll ich dann nur wieder meine nächtlichen Rundgänge durch die Reihen der Gräber führen?
      Was, ihr kennt die Geschichte der Frau in Schwarz nicht? Dann hört gut zu ihr jungen Burschen!
      Man erzählt sich, dass die Frau in Schwarz einst die Frau eines wohlhabenden Kaufmannes gewesen sei. Das Weib habe im Bunde mit dem Teufel gesteckt. Mit ihm gebuhlt und herumgehurt. Und als lasterhaftes Zeugnis entstieg ihren Lenden ein totes Kind. Ja, da staunt ihr und hört, hört: Die eliontreue Familie des Kaufmannes war darüber so sehr entsetzt, dass man die Frau auf den Scheiterhaufen zerren wollte. Ihrer gerechten Strafe zuteil werden lassen. Doch ehe die Kirche über die Sünderin richten konnte, war das Weib vom Erdboden verschwunden und nie gefunden.
      Ja, ja. Kein Zweifel. Die Frau in Schwarz muss die Frau des Kaufmannes sein. Man erzählt sich aber auch, dass die Frau durch ihr Hexenwerk ganz von allein in den Tod fand. Und ihre Schuld und Sünde zwingt sie jedes Jahr auf das Neue, an das Grab des ungeborenen Kindes zu kommen und zu singen.
      Ich rate euch, wenn ihr ihren lieblichen Gesang über die Friedhofsmauer hinweg vernehmen könnt, dann nehmt die Beine in die Hand und lauft. Dreht euch ja nicht um! Sonst wird sie euch holen!
      Vertraut mir. Angeblich hat die Frau in Schwarz sogar einen Priester auf dem Gewissen. Fragt nur den Herbert... ~ Friedhofswächter Thaddeus


      Wer: Bürger, Straßengespräch, Friedhofsangestellte

    • Wo?
      Valencia

      Was?

      Mord

      Es ist drei Tage her, als zur Mittagsstunde in der alchemistischen Bibliothek der Königsstadt Valencia der Gelehrte Noureddine Ali ibn Hassan auf bestialische Weise ermordet wurde.

      Zeugen berichten, dass sein übel zugerichteter Leichnam aus dem Fenster des ersten Stockwerks geflogen war. In Litern seines eigenen klebrig-feuchten Blutes getränkt, starrten seine weit aufgerissenen, toten Augen in die Sonne und weinten blutige Tränen - so es heißt Augenberichten zufolge.

      Es ist wahrlich ein Rätsel, mit welcher Absicht jemand Noureddine Ali das Leben nahm... Fleißig und fromm sei er gewesen, tugendhaft und barmherzig, im Familien- und Freundeskreis sowie unter gleichgesinnten Gelehrten respektiert und wertgeschätzt. Kundig in Alchemie und fremdländischer Linguistik, habe er zahlreiche schriftliche Werke für die Ewigkeit festgehalten oder übersetzt.
      Angeblich, so flüstern tratschende Zungen, war sein Mörder auf der Suche nach einer ominösen Schatulle, die er zuvor Noureddine Ali anvertraut haben soll. Zu welchem Zwecke er dies wohl getan hatte? Und welch kostbares Schmuckstück das wohl sein mochte, wenn sein Preis das Leben eines unschuldigen Mannes war!

      Der verehrte Wali - der Hauptmann der hiesigen Wachstube, der sich dieses mysteriösen Mordfalls annahm - befragte am Tatort mögliche Zeugen zu diesem schrecklichen Vorfall und ordnete beim zuständigen Balsamierer und Leichenbestatter eine umfangreiche Obduktion des Leichnams an. Gerüchten zufolge soll die Mordwaffe magischer Natur sein... böse Zungen munkeln gar, dass finstere Blutmagie am Werke war.

      Nun ist es so, dass heute auf Anordnung des verehrten Wali über die Grenzen des Alchemistenviertels hinaus Fahndungsblätter mit Phantombild und Beschreibung des Mörders an Anschlagtafeln und Mauern angebracht wurden. Üppig ist außerdem das Kopfgeld, das auf Alchemiemeister Goswin Tevaal aus Tarif mit schiefergrauem Bart und ebensolchem langen Haarschopf ausgesetzt wurde. In fremdländische, schlichte Gewänder in beige-braunem Farbton und Machart wie aus Tarif soll er zur Tatzeit gekleidet gewesen sein.

      Um sachdienliche Hinweise wird gebeten.

      Von wem?
      Gelehrte und Besucher der alchemistischen Bibliothek, Hauptmann und seine Wachen, Einheimische, Reisende, Händler
      Noot noot!
    • Wo: Velia

      Was:

      Eiligst sah man heute Nachmittag den Boten der Priesterin Wuyae, Asmael Tiamat, in die gegenwärtige Amtsstube der verweilenden Inquisition rennen.
      Mit den Worten, "Sie ist in Calpheon! Sie ist in Calpheon!", wurde dem Burschen bereitwillig der Weg zur Stube freigemacht. "Die Frau in Schwarz ist in Calpheon!", war das letzte was so manch einer noch vernehmen konnte, ehe die Tür hinter dem Boten verschlossen wurde.


      Wer: Passanten, Inquisition, Ratschen von Balenos, selbst anwesend
    • Wo: Calpheon

      Was:

      Friedhofswächter Thaddeus hatte bereits zum späten Nachmittag aufregende Neuigkeiten zu erzählen und versammelte, sehr zum Gefallen des Wirtes, eine kleine Traube neugieriger aber auch
      durstiger Arbeiter um sich herum.


      " Ich war auf meinem Rundgang durch die Grabreihen, stehts darauf bedacht meine Ohren lauschend offen zu halten, sollte ich den lieblichen Gesang der Frau in Schwarz nur ansatzweise hören. Glaubt mir, dann sollte man lieber die Beine in die Hand nehmen und sich nicht umdrehen.
      Und ich hörte etwas...aber kein Gesang. Vielmehr klang es nach einem leisen Flüstern. Es schien von überall zugleich zu erklingen. Und dann hat es mir beinahe den Kopf von den Schultern gerissen! So schnell habe ich noch nie auf der Erde gelegen. Meine Lampe erlosch und somit auch das letzte bisschen Trost spendende Licht.

      So lag ich da, zwischen den Gräbern. Der Mondschein warf lange grausige Schatten und dazu dieses leise Gemurmel. Dann hörte ich ein klackendes Geräusch und das Flüstern erstarb. Ich erhob mich langsam und spähte über die Reihen...behutsam und mit äußerster Vorsicht. Was meine Augen sahen, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren! Ganz in Schwarz gehüllt stand sie da. Regungslos! Ohne Gesang! Am Grab des ungeborenen Kindes. Und vor ihr. Da war dieses gewaltige Tier.
      Spitze Ohren, Klauen wie Messer und von einer überragenden Größe. Ich musste mir die Hand vor dem Mund halten, doch dennoch entfloh meiner Kehle ein Laut. Da ruckte der Kopf des Tieres herum, sah mich mit riesigen, feuerglühenden Augen an, breitete seine gewaltigen, dämonischen Schwingen aus und wieder hörte ich es...das Flüstern.

      Oh, meine Freunde ich kann euch nicht sagen wie schnell ich die Beine in die Hand genommen habe. Diese Frau steckt wahrlich mit dem Teufel im Bunde. Er erschien ihr in Form dieser Kreatur um ihr Trost zu spenden. Ja, so ist es. Vermutlich hat sie den Leibhaftigen sogar noch vor Ort beschworen. Und das auf heiligem Boden!
      Ich bin gerannt wie ich nur konnte. Nur schnell runter von dem Friedhof. Doch ehe ich das rettende Tor erreichte, vernahm ich die Musik einer Laute sowie Gesang. Um diese Zeit! Ein Blick vor die Tore des Friedhofes offenbarte mir einen kleinen Gnom mit Laute, welcher gottlose Lieder sang. Gehüllt in die Dunkelheit, welche auch die Frau in Schwarz umgibt. Hölle und Dämonen! Dieser Friedhof ist verflucht! Die von Elion verfluchten scharen sich in Calpheon. Man muss dem Einhalt gebieten! ...."

      Wer: Friedhofswächter, Wirt, Gäste, Straßengespräch - Armenviertel und Marktviertel
    • Wo: Velia

      Was: Angeblich wurde die Wohnung des valencianischen Schriftstellers samt kompletter Ausstattung und jeglicher Habseligkeiten die sich darin befinden an die Gemeinde Velias veräußert.
      Interne Quellen behaupten, für den Erlös wurde ein abgelegenes wenige hundert Quadratmeter umfassendes Stück Land südlich des westlichen Wachlagers, auf der Ostseite des Flusses, nahe des Ufers erworben.
      Außer Geröll, Unkraut und einigen Bäumen scheint es dort absolut nichts zu geben.
    • Wo:
      Velia

      Was:
      Beim heutigen Unterricht brachte die junge, fremdländisch aussehende Frau namens Aegaria nicht nur eine der Schülerinnen zum Unterricht, sondern nahm selbst daran teil. Jedoch nicht als Schülerin, sondern weil sie ab kommender Woche selbst unterrichten wird. Während man gleichzeitig froh ist, eine weitere Lehrkraft gefunden zu haben, sollte sich ein Vater darüber beschwert haben, dass nun wohl jedermann oder besser gesagt, jede Frau unterrichten darf. Das soll nicht im Sinne Elions sein.

      Von wem:
      Kinder die den Unterricht besuchen
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
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