Gerüchte, Fluff, usw.

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    • Wo:
      Velia und umgebendes Gebiet

      Was:
      Es spricht sich sehr schnell herum, dass ein Schiff mit unbekannter Flagge im Hafen Velias liegt. Die Mannschaft bleibt zumeist an Bord, bietet aber ab täglich ihre Waren feil. Außerdem sollen einige der Besatzung sich häufig beim Schmied aufhalten. Laut Hafenverwalter soll das Schiff innerhalb der nächsten Woche wieder auslaufen.

      Von wem:
      Händler auf dem Markt; Seemänner; Hafenarbeiter; Tratschweiber
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      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)
    • Wo:
      Velia und umgebendes Gebiet


      Was:
      Der Morgen in Velia beginnt in einem noch nicht gesehenen Chaos. Irgendwelche Schelme haben anscheinend im Schutz der Nacht sämtliche Stalltüren im Ort und im näheren Umkreis geöffnet und die Straßen Velias in ein Tollhaus verwandelt. Schweine durchwühlen die Gärten, Ziegen klettern auf Dächern herum, überall gackern und flattern Hühner herum und hinterlassen ihre Eier. Pferde stehen in Kuhställen und Kühe in Pferdeställen und in der Kirche Elions iaht ein Esel vom Altar einer Herde Schafen zwischen den Bänken etwas vor.
      Den ganzen Vormittag hetzen die Leute fluchend und schimpfend durch die Straßen, um ihre Tiere zu finden und vor allem wieder einzufangen. Gegen Mittag kehrt langsam wieder Ruhe ein und außer einer Menge Tierhinterlassenschaften und einer gehörigen Portion Aufregung scheint kein weiterer Schaden entstanden zu sein. Alle Tiere waren wieder da, wo sie hingehörten, von den Übeltätern fehlte aber jede Spur. Niemand hatte etwas mitbekommen und alle Verdächtigen schworen Stein und Bein, dass sie nichts damit zu tun hatten.


      Von wem:
      So ziemlich jedem, garniert mit einem Haufen Flüchen und Verwünschungen.
    • Wo:
      Insel Illya, Liegeplatz der Takao


      Was:
      Kurz nach Sonnenaufgang sah man die weißhaarige Frau mit drei ineinander gestapelten Eimern an Bord der Takao gehen. In den nächsten Stunden vernahm man diverse Klopf- und Sägegeräusche, es wurde herum geräumt als würde jemand etwas suchen. Meist erklang eine gesummte Melodie, nur gelegentlich von Flüchen unterbrochen, die selbst einem gestanden Seemann die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte.

      Kurz vor Mittag kam Thyrianna gut gelaunt mit den drei Eimern wieder an Land und schlenderte Summend in Richtung Unterkunft.


      Von wem:
      Jedem der am Hafen oder an Bord der Takao war.
      Thyrianna - gutmütige Ex-Seefahrerin, die zu oft ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen
      Hinagiku Kaori - etwas verwirrte Maehwa-Kriegerin aus einem Land weit weit weg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mira Koos ()

    • -Calpheon-

      Die Stadtwachen des südlichen Tores sprachen noch lange miteinander, als sie eine rothaarige Frau in schlichten Kleidern und auf einem geflecktem Pferd durch das Tor reiten sahen. Zuerst dachten die Wachen, dass sie sich geirrt hätten zuerst die Ärtzin des Hauses Ceos gesehen zu haben. Doch als die gleiche Frau nach langer Zeit wieder zurückkehrte, waren sich die Männer sicher. Doch niemand wagte jegliche Art einer Meldung gegenüber seiner Vorgesetzten oder gar dem derzeitigem Haupt des Hauses zu machen. Als die Frau erneut das Tor passierte, nahmen die Männer ein unheimliches Lächeln auf den Lippen der Frau war, was ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließ.

      Stadtwachen sprechen im flüsternden Ton darüber.



      -Calpheon-

      Am Nachmittag des selben Tages bemerkten Bedienstete des Hauses Ceos, wie die Mutter Leylas und Erjions unbeschwert und sehr vertraut mit ihren Kindern umging. Mutter und Kinder lagen sich mehrfach an diesem Tag in den Armen.

      Anwesende im Hause Ceos sprechen leise darüber.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BorgGiXtah ()

    • Insel Ilya

      Siriaka ging letzte Nacht (Donnerstag) recht früh schlafen und war bereits im Traumland, bevor jemand weiteres in der Unterkunft eintraf. Alle, die einen genaueren Blick auf sie werfen konnten, haben feststellen können, dass sie etwas gesabbert hat – eigentlich ungewöhnlich für sie. Obendrein hatte sie sich nicht ordentlich zugedeckt, sondern die Decke wild verdreht und somit nur teilweise über sich gelegt.

      Morgens nach dem Aufstehen war sie ungewöhnlich still und stand ein wenig neben sich. Nach dem Frühstück besserte sich das jedoch und sie war wieder quickfidel wie sonst auch.
    • -Calpheon-

      Der junge Dobermann namens Anubet, welcher auf Khaleds Geheiss nach den Vorkomnissen an der Feste Trina die Seite seines Weibes Xellesa nicht verlassen durfte, wuchs langsam zu einem stattlichen Rüden heran. Anubet ist ein treues Tier und weicht seiner Herrin nur ungerne von der Seite.


      Wer weiß davon/Wer kann darüber reden? - Alle jene die die beiden zusammen sehen könnten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BorgGiXtah ()

    • Wo:
      Velia


      Was:
      Der Schweinebauer gegenüber der Mietzimmer, von denen eins Minuial als Dauergast gebucht hat, hat angefangen seinen Stall zumzubauen. Er wird etwas vergrößert und bekommt in einer Schattigen Ecke eine Ladung Stroh, die mehrmals täglich gewechselt werden soll. Wer den Schweinebauern, Landarbeiter, manchmal Tagelöhner, aber für seine leckere Schlachtwurst bekannten Bruto Piccio fragt, wird zur Antwort bekommen, "Bevor es noch verrückter wird!".
      Tullia Piccio, seine Frau verbreitet unterdessen auf dem Marktplatz, dass ihr Heim von einem bösen Geist heimgesucht wurde, den man lieber milde stimmt.



      Von wem:
      Marktweibern, Tratschen, Schweinebauer
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      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)
    • Wo
      Velia

      Was
      Ein Wachmann namens Carlo, der letzte Nacht Patrouillendienst hatte, behauptet, dass er in der Nacht bei einem Haus in der Nähe des Südwesteingangs des Dorfs, zwei junge Frauen gesehen hat. Beide vollkommen nackt, vollkommen schambefreit und eng umschlungen. Er ist jedoch der einzige, der es angeblich gesehen hat. Die Wachen, die am Eingang selbst postiert waren, haben nichts gesehen und halten die Worte des einen Wachmanns für reines Gefasel, um sich wichtig zu machen. Es ist bekannt, dass Carlo dem Alkohol nicht abgeneigt ist, allerdings nicht während des Diensts.

      Von wem
      Gerüchte unter den Wachen, die man ggf. beim Vorbeigehen aufschnappen kann.
    • Wo
      Velia

      Was
      Seit etwa zwei Tagen werden vermehrt Fremde, die bemüht wie Ortsansässige aus der nahen Umgebung wirken wollen, gesichtet. Sie tragen die typische Bauern- und Händlerkleidung, kombiniert mit weiten Hüten oder ähnlichen Kopfbedeckungen, wie man sie aus der Gegend in und um Velia kennt. Auch wenn ihr Erscheinungsbild im ersten Augenblick vertraut wirkt, so scheinen Gehabe und Sprache irgendwie unpassend zu sein. Letzte Nacht schien einer der Männer zudem in eine Kneipenschlägerei verwickelt gewesen zu sein, aus dem Streitgespräch ging wohl hervor, dass etwas gesucht wurde und die Ungeduld über das Unwissen der Leute dem Schläger wohl aufs Gemüt schlug. Der Mann konnte allerdings verschwinden, bevor velianische Wachen die Kneipe erreichten.

      Von wem
      Hafenmeisterei, der ein oder andere Händler, die Kneipe
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      Mendred: "... aber mit dem Schwert geht's schneller."
    • Wo
      Velia

      Was
      Die rüpelhaften 'Gäste', welche an einigen Stellen für Ärger gesorgt hatten, konnten letztlich von aufmerksamen Wachen verjagt werden. Allerdings hatten sich die Rüpel dabei geschickter als gedacht erwiesen, denn sie konnten über die Zäune und Felder in die Wälder entkommen. Die Wachen von Velia haben wohl ihre Wachdienste angepasst, zudem wurden grobe Beschreibungen der Übeltäter zusammengestellt. Ein paar Booten wurden an die umliegenden Höfe geschickt, um diese zur Vorsicht und Wachsamkeit zu raten.

      Die Nacht, die nach dem 'Verschwinden' des Kompasses folgte, verlief ereignislos, keiner der Rüpel hatte noch einmal versucht, Velia zu betreten.

      Von wem
      Wachleute, aufmerksame Bürger
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      Mendred: "... aber mit dem Schwert geht's schneller."
    • OOC: Dies ist kein Gerücht und IC auch nie passiert. Es hat nur Spaß gemacht ein Gedankenspiel aufzuschreiben.


      Ziemlich entnervt und immer noch recht wütend vom Verlauf des Abends folgte Minuial dem Klopfen an der Tür des Hauses der Familie Ferres. Welcher lebensmüde Vollidiot hat die Nerven um diese Zeit noch zu klopfen? Wenn das kein Notfall ist, wird’s gleich einer. Dachte sie, während sie die die letzten Schritte auf die Tür zuging und diese öffnete.

      Zu ihrer Überraschung stand da nicht irgendjemand, sondern eine etwas verschmitzt grinsende Teleniel. Kaum öffnete sich die Tür, schnippte diese schnell und ungebremst mit dem Zeigefinger am Daumen beschleunigt gehen Minuials Stirn. „Keine..Mienen.. im Hafen.“ Sagte die Walküre nur, immer noch grinsend, drehte sich um und ging wieder ihrer Wege.

      Erst völlig perplex, dann leicht überrascht und am Schluss mit einer Mischung aus Wut und Trotz, holte Minuial Luft um der Walküre noch irgendetwas mehr oder minder Geistreiches nachzuwerfen, als sie eine Stimme hinter sich vernahm, etwas genervt, leicht anklagend, mahnend und wohl zu einem längeren Satz ansetzend. „Mama…“
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      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)
    • Wo

      Velia

      Was

      Am sehr frühen Morgen sieht man die im Moment schwarzhaarige Kunstschmiedin mit ihrem alten Esel und einem an diesen angespannten, vollen Karren Velia in Richtung Westen verlassen. Der Stallwart bestätigt auf Nachfrage, dass Thyrianna den Wagen bei ihm gekauft hat. Außerdem sagt er aus, dass sie gut gelaunt schien und eine Melodie gesummt hat, als sie loszog.



      Die alte Werft an der sie arbeitet wurde ordentlich hinterlassen, alle Werkzeuge sind weggeräumt.

      An der Tür zu ihrer kleinen Werkstatt hängt ein Schild: "Wer Dinge klaut verliert die Hand, wer Wissen stiehlt den Kopf. -Thyrianna-"
      Darunter ist ein Wappen gemalt, ein sechszackiger Stern mit arkanen Symbolen verziert. Sieht man durch das Fenster in der Tür sieht man, dass die Werkstatt fast leer ist.

      Wer

      Der Nachtwächter, Frühaufsteher und Jeder, der Thyrianna sucht
      Thyrianna - gutmütige Ex-Seefahrerin, die zu oft ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen
      Hinagiku Kaori - etwas verwirrte Maehwa-Kriegerin aus einem Land weit weit weg
    • Wo:
      Velia, die Schule der Kirche


      Was:
      An der Schule der Kirche in Velia ist ein ganzer Tag Unterricht ausgefallen. Am Morgen als der Unterricht begann war immer wieder ein knurpsendes Geräusch zu hören, das aus den verschiedensten Richtungen kam. Jeder Versuch der Konzentration wurde durch die nervtötenden Geräusche zunichte gemacht.
      Eine intensive Suche ergab schließlich, dass an allen möglichen, unzugänglichen Stellen harter Zwieback versteckt war, der Mäuse und Ratten anlockte und mit entsprechender Geräuschentwicklung verspeist wurde. Es hat bis in die Nacht gedauert, alle Verstecke zu finden und der Lehrkörper war ganz und gar nicht erfreut. Es heißt, dass man sein Schimpfen noch einige Häuser weiter gehört haben soll.


      Von wem:
      Mitarbeiter der Kirche, die Stadtwache, Schulkinder, deren Eltern...
    • Wo:
      Velia, die Taverne


      Was:
      Im Badehaus der Taverne haben drei Jungen ein Bad genommen. An sich nicht ungewöhnlich, allerdings war das Bad nicht ganz freiwillig und nicht ihr eigenes. So wie es erzählt wird, wollte die Gattin eines durchreisenden Händlers gerade in die Wanne steigen, als plötzlich ein Teil der aus Brettern bestehenden Wandverkleidung zum Nebenraum sich von seiner Unterkonstruktion löste und es zuließ, dass drei Jungen aus der velianischen Oberschicht unter lautem Gepolter in den bereitstehenden Badezuber purzelten.
      Von den schrillen Missfallensbekundungen der Dame angelockt, halfen etliche Gäste mit Freuden dabei den Burschen ihr Fehlverhalten zu verdeutlichen.
      Die wenige Minuten später eintreffende Stadtwache sorgte schließlich auch dafür, dass die Dame wieder Gelegenheit bekam ihre Blöße zu bedecken. Sie nahm auch die mittlerweile etwas durchgeschüttelten Burschen in Gewahrsam und ließ sich von der betroffenen Händlersgattin den Ablauf der Geschehnisse beschreiben.
      Nicht zwingend in dieser Reihenfolge.
      Die weitere Untersuchung des Tatortes ergab, dass jemand die Nägel der Wandverkleidung - die etliche Löcher aufwies - gelockert und die Beine der dahinter stehenden Truhe angesägt hatte, so dass es bei entsprechender Gewichtsverteilung so kommen musste, wie es kam.
      Der Wirt wurde von der Stadtwache gerügt und angehalten die Räumlichkeiten seines Badehauses in besserem Zustand zu halten. Die Wirtin sicherte zu, dass sie persönlich dafür sorgen würde.
      Für den Rest des Abends herrschte eine eigentümlich heitere Stimmung bei den Gästen in der Stube.


      Von wem:
      Tavernenbesucher, Stadtwache und mehr und mehr Einwohner Velias...
    • Wo:
      Velia, die Werft


      Was:
      Die Übergabe eines fertigen Schiffes war immer ein besonderes Ereignis für die Werft von Velia. Zumindest seit der Sohn des Werftbesitzers auf die Idee gekommen war, diesen Moment groß zu inszenieren, mit Blumengirlanden am Bug, einer Musikkapelle, Wein, Bier und einem Spießbraten. Jedenfalls bei den größeren Schiffen für betuchte Händler, was bei diesen auch gut ankam, auch wenn böse Zungen behaupteten, dass die Kosten für das ganze Theater eher der Kunde und nicht die Werft zahlte.
      Auch bei der Übergabe des neuesten Handelsschiffes an die Familie Lauren lief wie gewünscht mit großem Tamtam, bis zu dem Moment, an dem das Großsegel gesetzt wurde, um zu symbolisieren, dass das Schiff bereit war auf große Reise zu gehen.
      Ein paar Gäste reagierten entsetzt, einige peinlich berührt, viele lachten und der Sohn des Werftbesitzers schäumte vor Wut. Aus irgendeinem Grund, der den anderen Anwesenden schleierhaft blieb, begann er eine gewisse Lizza zu verfluchen und drohte ihr so einiges anzutun, wenn er sie erwischen würde. Schließlich wurde er von Hafenmeister Croix gelassen informiert, dass diese Lizza am Tag zuvor in aller Frühe mit dem Boot nach Iliya aufgebrochen war, das Schiff danach noch eine Testfahrt ausgeführt hatte und dabei unversehrt war. Außerdem habe der Kapitän der Iliya-Fähre ihm berichtet, dass er Lizza bei der Einfahrt in den Hafen von Iliya gesehen hatte. Die Untat konnte also erst in der vorangegangenen Nacht stattgefunden haben, zu der sie gar nicht in Velia sein konnte.
      Als wieder etwas Ruhe eingekehrt war, erklärte der Gesandte der Familie Lauren, er erwarte, dass während er und die Gäste speisten, das Segel, das mit der kruden Strichzeichnung eines grinsenden, hässlichen Gnomes -eindeutig männlichen Geschlechts- verziert war, gegen ein weniger Aufmerksamkeit erregendes ausgetauscht würde.


      Von wem:
      Hafen- und Werftarbeiter, Fischer, der Hafenmeister...
    • Die meisten bei uns dürften davon sowieso wissen, aber zur Sicherheit:

      In Velia und den umliegenden Höfen kann man über den üblichen Dorftratsch folgendes vernehmen:

      Siriaka hat das alte, leerstehende Gebäude gegenüber des Hafens in Velia gemietet und soll dort einen Laden einrichten. Gleichzeitig steht die Frage in dem Raum, wie ein so junges Mädchen (die Spanne des angenommenen Alters reicht von 13-16 Jahre) bereits ein Gebäude mieten kann und woher das dafür nötige Silber kommt.

      Wer sich mehr dafür interessiert und weiter umhört oder sogar direkt vorbeisieht, kann erfahren, dass in den letzten Tagen das Gebäude innen mit einem neuen Boden ausgestattet und die Wände verputzt und sogar tapeziert wurden. Öfters sieht man Anton Ferres, ein Schreiner aus dem Dorf, dort Maß nehmen oder Möbelstückteile hinbringen, die dann drinnen zusammengebaut werden.

      Vielen in Velia ist Siriaka schon bekannt, als das Mädchen, das alle Waren auftreiben kann und weiß, welche Wohnungen/Häuser leer stehen. Sie selbst kann tagsüber auch oft rund um oder im entsprechenden Gebäude gesichtet werden. Dem Gerücht zur Folge sollten in diesem Laden auch allerlei Waren feilgeboten werden.
    • Wo:
      Velia, die Kirche


      Was:
      Die Tatsache, dass Siriaka einen Laden eröffnen wird, war auch ein wichtiges Gesprächsthema bei drei Damen der höheren Gesellschaft von Velia (von den meisten unter der Hand nur die drei größten Ratschen von Balenos genannt). Nicht nur die Frage der Finanzierung beschäftigte die Damen, sondern auch, ob ein Mädchen in diesem Alter schon alleine so ein Vorhaben unternehmen sollte, oder überhaupt dazu in der Lage war.
      Sie hatten die Idee -und sie erzähltem sie jedem, ob man sie hören wollte oder nicht- ergänzend zur Schule der Kirche für junge Mädchen, speziell Waisen eine Schule zu schaffen, in der diese Mädchen Demut, Hausarbeiten und damenhaftes Benehmen lernen sollten. Das würde ihnen ermöglichen einen Platz an Adelshöfen in Balenos und Serendia zu finden und das wäre gesellschaftlich doch viel erstrebenswerter, als das schäbige Geschacher mit Waren.
      Sonderlich voran kamen sie mit ihren Bestrebungen allerdings nicht, da die Kirche es etwas als Einmischung in ihre Bemühungen zur schulischen Bildung der Jugend empfand (und ihrer Kontrolle darüber) und nicht jeder dachte wohlwollend an die Adelshöfe von Balenos und Serendia.
      Als die drei Damen eines Morgens vor dem Elionsdienst wieder ihren üblichen Platz neben dem Portal der Kirche einnehmen wollten (hier musste wirklich jeder vorbei), fanden sie diesen bereits besetzt vor und zwar von einem großen Haufen Gras und einer Gans, einer Ziege und einem Schaf.
      Diese taten sich fleißig gütlich an dem Gras und schienen sich auch blökend, mähend und schnatternd zu unterhalten.
      Das umstehende Volk rätselte, warum jemand die drei Tiere gerade hier angebunden hatte und was das wohl zu bedeuten habe, aber niemand wusste eine Antwort. Zumindest half das rege Gespräch darüber dabei offenes Gelächter zu vermeiden.
      Die drei Damen lösten das Problem des besetzten Platzes dadurch, dass sie überhaupt nichts dazu sagten, sondern sofort in die Kirche rauschten und sich in die Bank setzten. Das Volk konnte also sicher sein, dass es überhaupt keinen Bezug zwischen den Damen und den Tieren gab, auch wenn sich manche Sorgen um die Gesundheit der Damen machten, deren Gesichter ein tiefes dunkelrot angenommen hatten.
      Zumindest hatte der Torrani-Bauer jetzt eine Erklärung dafür, warum am Morgen einige Tiere fehlten, dafür ein großer Sack mit Futter dastand, mit einem kleinen Beutel mit ein paar Silbermünzen darin und einer Notiz, dass die Tiere sich zum Kirchgang aufgemacht hätten.


      Von wem:
      Bevölkerung Velias
    • Wo: Velia

      Was:
      In der Nacht* rumpelt es ein paar Mal vor Lizzas Hütte. Sollte jemand der nächtlichen Ruhestörung nachgehen, sieht man einen schwer schuftenden Arbeiter, der eine Menge Buchen- und Eichenbretter vor der Hütte von seinem Wagen ablädt. Nachdem das getan ist und die Bretter auch ordentlich zur Seite geräumt und gestapelt wurden, was dann nicht mehr so laut ist, fährt er mit dem Wagen wieder fort. Alles in allem ist er etwa zwei Stunden beschäftigt gewesen.

      Von wem:
      Leute, die nächstens in der Nähe der Hütte oder der Werft waren und natürlich sichtbar für jeden Tags darauf.


      *) Von Samstag auf Sonntag
    • Info:
      Seit einigen Tagen hat man Lele schon nicht mehr gesehen, die Tür und Fensterläden zu ihrer Wohnung sind immer verschlossen. Niemand reagiert auf klopfen oder rufen. Manchmal glaubte jemand sie gesehen zu haben, hatte das aber im nächsten Moment auch schon wieder vergessen.
      Die einzigen Anzeichen dafür, dass sie nicht einfach verschwunden war, waren die Tatsache, dass aus wilden Strichen an der Wand in Niheps Schlafzimmer langsam eine Oase wurde und dass an einem Haken vor ihrer Türe eine alte, verbeulte Laterne schief an einer Kette hing und nachts die Straße in flackerndes Licht tauchte.
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