Angepinnt Gerüchte, Fluff, usw.

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    • In Velia findet am kommenden Wochenende das Festival Fantasma statt. Es handelt sich dabei um ein Straßenfest an dem der Großteil der Bevölkerung teilnimmt. Es werden an vielen Orten rund um die neue Taverne im Hafen kleinere Snacks und Getränke angeboten und abends sogar richtig aufgekocht mit Spanferkel, Gegrilltem, etc.. Die Preise sind verhältnismäßig gering, es scheint sich dabei zumeist um einen Selbstkostenbeitrag zu handeln. Gleichzeitig kann man dort jedoch auch einfache Waren wie Weine, Schinken, Wurst, Käse, Honig, Kräuter, usw. kaufen, wobei das Verkaufsgeschäft eher tagsüber läuft. Es werden auch sehr viele Feuerstellen aufgestellt, damit es draußen selbst bei sternenklarer Nacht noch angenehm bleibt. Sehr viele Leute verkleiden sich zu dem Fest. Zumeist wählen eine eher gruselige Verkleidung, die böse Geister vertreiben sollte. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nachdem das Dorf fertig geschmückt ist, werden in den letzten beiden Tagen die Lebensmittel und Utensilien für die Straßenstände herbeigeschafft und aufgebaut. Es herrscht eine Durchwegs fröhliche Stimmung unter den Bewohnern.

      Wer sich umhört, was es mit dem Fest auf sich hat, kann herausfinden, dass die Ursprünge darin liegen, eben böse Geister, die zum Beispiel für eine schlechte Ernte, Katastrophen aber auch Krankheiten und Schicksalsschläge einzelner Personen verantwortlich sein können, zu vertreiben. Während das Fest in kleinerem Maßstab schon lange alljährlich gefeiert, aber seit drei Jahren deutlich größer aufgezogen wird. Früher haben sich nur manche Kinder verkleidet, indem sie aus einfachen Materialien Masken oder Umhänge hergestellt haben, doch mehr und mehr greift es jetzt auf die Erwachsenen über und auch die Qualität der Verkleidungen nimmt von Jahr zu Jahr zu.

      Dieses Jahr wird zusätzlich noch die Fertigstellung der Hafenerweiterung gefeiert, darum finden die meisten Festaktivitäten in und rund um der neuen Taverne „zum flinken Speerfisch“ statt.


      OOC: das Fest findet von Donnerstag bis Samstag (31.10. bis 02.11.) statt. Jeder ist herzlich dazu eingeladen, selbst Stimmungsemotes zu schreiben. Es ist im Grunde ein gewöhnliches Straßenfest mit Verkleidungen. Also kein "Trick or treat"-Halloween.
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo: Velia

      Was:
      Der Nebeldunst liegt nach den ersten beiden Abenden - zu jenen Festlichkeiten um das Festival Fantasma - noch schwer auf der Hafenstadt. Spärlich dringen die Strahlen der aufgehenden Sonne durch die Nebelschaden und tauchen Velia in ein schaurig und zugleich anmutiges Licht.

      Unelionische Zeit würde so mancher sagen und sich liebend gerne im Bett, nach dem gestrigen Genuß von reichlich Bier, Wein und sonstiger Spirituose , nochmals umdrehen oder mit der möglicherweise mitgenommenen, charmanten Begleitung einen kleinen Tanz wagen.
      Wie auch immer man seinen gestrigen Festabend verbrachte, so manches Nachtlager wird um diese Zeit gewiss noch belegt sein.

      Doch nicht nur so manches Bett wird in Velia noch besetzt sein, auch die Bänke der ortsansässigen Kirche sind zur heiligen Messe mit frommen Kirchengängern gefüllt. Sehr zur Freude Vater Ottavio Ferres, welcher mit einer festlichen und zugleich mahnenden Predigt in den Morgen startet.

      Auch die Priesterin Minerva Wuyae, welche gegenwärtig in ermittelnder Funktion in Velia verweilt, trägt an diesem Morgen eine Predigt vor:

      Befleckt vom Bösen dieser Welt,
      halten wir unser Leid in uns.
      Nur Du Elion kannst unsere Wunden heilen.
      Morgens, nachmittags, abends und
      nachts rufen wir Deinen Namen und
      beten für den Tag des Wundersamen
      Aufstiegs.

      Ich gebe Dir uneingeschränkt meinen
      Körper und meine ewige Seele.
      Welche Dunkelheit mich auch befallen
      mag, ich werde sie mit Dir an meiner
      Seite ertragen.

      Als Beweis Deiner wundersamen
      Stärke führe unsere gehorsamen und
      willigen Seelen auf den Weg ins
      Paradies, oh Elion. Wir werden den
      Mächten der Versuchung nicht
      nachgeben, solange Du in unserem
      Herzen bist.

      Oh, Elion, rette uns mit Deinem
      Erbarmen.
      Oh Elion, überschütte uns mit
      Deinem Segen.
      Oh Elion, begünstige uns mit
      Deiner Fülle.



      Wer: Kirchengänger, Priester, angehörige der Kirche, selbst anwesend, die Ratschen von Balenos
    • Wo: Velia

      Was:
      So mancher Stadtbewohner Velias wird sich am frühen Morgen zweimal nach dem Haus der Walküre Odorikage umsehen und mit großen Augen schließlich in der Nähe dessen stehen bleiben. Wispernd tauschen Bewohner, Reisende und Händler - die diesen Weg entlanggehen - Worte miteinander aus. Einerseits sieht man Mitgefühl und auch Entsetzen in den Augen der Personen, bei anderen sogar Häme.
      Das muss ein böser Jungenstreich sein, mag so mancher vielleicht behaupten, während die Fassade und das Türholz des Hauses in Augenschein genommen wird. Ein wirklich boshafter Streich, denn so leicht bekommt man die Farbe doch nicht von Putz und Holz. Ist das überhaupt Farbe? Nein! Für diesen üblen Streich hat man doch tatsächlich Blut in großen Buchstaben auf das Haus gestrichen.
      Vermutlich hat sich einer einen Eimer vom Schlachter stibitzt und dann dies mitten in der Nacht an das Haus gestrichen.

      Lügnerin! Verleumderin!
      Des Teufels Hure in Eliongewand!


      Steht in großen verlaufenen Buchstaben an Haus und Tür geschrieben. Die Farbe hat mittlerweile rostbraune Züge angenommen und eines wird sicher sein: Das ist schwer zu putzen.

      Wer: Passanten, Wachen, die Ratschen von Balenos, selbst gesehen
    • Wo: Velia

      Was:
      Nach der Schule berichteten die Kinder, die heute anwesend war, dass die Lehrerin, Frau Naos, sich den ganzen Tag komisch verhalten habe. Sie habe zwar unterrichtet, aber sie hat überhaupt nicht darauf reagiert, was die Schüler eigentlich machten. Das führte dazu, dass es in kürzester Zeit recht laut wurde und eigentlich keiner mitbekommen hatte, was unterrichtet wurde. Einige Schüler sind sogar einfach früher gegangen.

      Von wem: Schülern, deren Eltern, Dorftratsch
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo: Velia
      Was:

      Am frühen Morgen, als so manch frommer Kirchengänger des Sonntags durch die Straßen der Stadt geht, wird er wohl mit einer oder gar zwei verwundert erhobenen Brauen vor dem Haus der Walküre Odorikage verweilen und die Worte, welche auf der rauen Hauswand geschrieben stehen, lesen.

      " Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans vorfinden."

      Steht in glänzend großen, roten Buchstaben auf der Hauswand geschrieben. "Schon wieder ein böser Jungenstreich!", wird so mancher kopfschüttelnd vor sich hermurmeln. Und auch noch in roter Wachsfarbe! Sogleich ist man sich auch hier wieder einig, auch dies wird schwer zu putzen sein.



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      Fern jeglicher Blicke der Öffentlichkeit, liegt ein dünnes Pergament. Hindurchgeschoben durch der Walküre Haustüre und nur für deren Augen bestimmt.

      " Die Stille stellte eine Frage und sie wartet auf Antwort."

      Findet sich in einfacher Schrift notiert auf dem Papier.

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      Wer: Passanten, Wachen, die Ratschen von Balenos, selbst gesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BorgGiXtah ()

    • Wo: Velia

      Was:
      Im Gegensatz zum letzten Mal waren dieses Mal die Wachen nicht unterbesetzt und somit schnell zu Gange, als die verunstaltete Fassade entdeckt wurde. Schon kurze Zeit später wurde mit einer Menge Wasser und einer Bürste die Schrift heruntergewaschen. Die damit beauftragte Wache hat auch verkündet, dass dem Fassadenschmierer ein grausamer und langsamer Tod bevorsteht. Etwas später hat sich zumindest diese Aussage relativiert, doch es wurde in Umlauf gebracht, dass der Vandale, sobald er gefasst wird, als Strafe alle Häuserfassaden in Velia reinigen und gegebenenfalls auch reparieren wird - selbst im Winter bei Kälte. Zudem wurde eine Belohnung von zwei Silber für jeden brauchbaren Hinweis auf den Täter in Aussicht gestellt.

      Weiters hört man manch Wachen über nun angesetzte Doppelschichten klagen und wer die Patrouillenrouten im Auge behält, kann entdecken, dass das Haus der Walküre Odorikage zu keinem Zeitpunkt mehr unbeobachtet bleibt.

      Von wem: Wachen, Markt, nach der Sonntagsmesse von den Besuchern
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o