Angepinnt Gerüchte, Fluff, usw.

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    • Wo:
      Velia

      Was:
      An der Schmiede von Meister Zechenheil ist es seit kurzem nur halb so geschäftig, als sonst, denn wie es scheint, arbeitet gerade nur Meister Tranan selbst dort.
      Offensichtlich haben schon so einige Passanten und Kunden danach gefragt, denn an einem Pfosten des Vordaches hängt ein Schild auf dem steht:
      "Wegen Erkrankung der Gesellin, kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Aufträgen kommen.
      Tranan Zechenheil."

      Von wem:
      Passanten, die lesen können.
      Man selbst, wenn man lesen kann und an der Schmiede vorbeikommt.
    • Wo:
      Velia

      Was:
      Am frühen Nachmittag trat eine junge Frau aus dem Büro des Ortsvorstehers Igor Bartali, gefolgt von eben diesem. Die beiden machten sich auf den Weg in das Hafenviertel der Stadt, wo sie zusammen in der Taverne verschwanden, vor welcher dann ein Schild aufgehängt wurde, dass auf eine geschlossene Gesellschaft hinwies. Unter den verwunderten Blicken der Hafenarbeiter fand sich im Laufe der nächsten Stunde dort alles ein, was im Seehandel einen Namen hat und zur Zeit in Velia weilt. Händler, Kapitäne und viele weitere wurden eingelassen und man sah oder hörte einige Stunden nichts.
      Doch schließlich traten sich nach und nach wieder hervor, einige mit einem verwunderten oder gar ungläubigen, andere mit einem Ausdruck der Freude auf dem Gesicht. Schließlich kamen auch die Frau und der Dorfvorsitz wieder heraus und nach einer kurzen Verabschiedung gingen beide ihrer Wege.

      Selbstverständlich begannen sofort die wildesten Gerüchte zu kursieren, was so einen Auflauf an Persönlichkeiten ausgelöst haben könnte, eines wilder als das vorherige. Wie fundiert diese sind, oder was der Inhalt ist, hängt davon ab wen man fragt.

      Hat man Kontakt zu Hafenarbeitern, beziehungsweise zu Zweitquellen, die aber dennoch vielleicht ein bisschen Ahnung von dem haben, was sie da reden:
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      "Die Frau ist sicher irgendeine Adelige von sonstwoher. So war s'e auf jeden Fall angezogen. Vielleicht gehts um Geschäfte oder so? Sonst könnt' ich mir nicht erklären, warum da so viele Leute die was zu sagen haben hinkommen sollten, die in dem Bereich was zu sagen haben. Und habt ihr gesehen, wie die drauf waren, als die da rausgekommen sind? Wie kleine Kinder am Cronfest sag ich euch! Was auch immer da drinnen passiert ist, schlechte Nachrichten waren das auf keinen Fall."

      Bericht eines Arbeiters, der den ganzen Nachmittag in Sichtweite der Taverne war und das Ganze beobachtet hat

      Hat man Kontakt zu den Leuten die an dem Treffen teilgenommen haben, beziehungsweise deren engsten Vertrauten, oder war vielleicht sogar selber dabei:
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      "Es geht um einen Deal. Einen Handelsvertrag der seinesgleichen sucht. Die Frau ist irgendeine Gesandte einer fremden Stadt fern im Nordosten und sie will mit dem alten Igor einen Deal ausgehandelt haben um den Handel zwischen den Städten zu begünstigen. Heute wurden Leute für eine Jungfernfahrt der neuen Strecke gesucht. Pha! Ewig lang soll man da unterwegs sein. Sie meinte irgendetwas von länger als zwölf Wochen reine Fahrtzeit. Und trotzdem... die Belohnung... Boah das ist nicht von schlechten Eltern, was die für die Mühen auf den Tisch legt. Aber das ist alles noch nicht final. Sie überlegen, die Mission sogar noch an das schwarze Brett zu hängen um mehr Leute drauf aufmerksam zu machen. Ich glaub das ja alles noch nicht so ganz. Klingt zu sehr nach einem schlechten Scherz."

      Unterhaltung eines Händlers, der bei der Besprechung anwesend war, mit einem Freund

      Wer:
      Hafenarbeiter und alle mit Kontakten zu diesen
      Besucher der Taverne am Abend, wo unter Alkoholeinfluss sicher das eine oder andere ausgeplaudert wird
      Alle mit Kontakten zu Händlern, Kapitänen oder anderen Seefahrern mit einem Namen in der Stadt
      Anwesende der Sitzung

      OOC:
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      Da das mein erstes Gerücht ist, eventuelle Fehler oder Konventionsbrüche bitte verzeihen, mich aber drauf aufmerksam machen, dann wird's beim nächsten Mal besser :D
      Jeder darf selbst entscheiden, wie viel sein Charakter weiß oder eben nicht, das Prinzip kennt ihr ja sicher. Wenn der Char zum Beispiel auf die Kriterien zutrifft, bei der Sitzung anwesend gewesen zu sein, dann nehmt die Infos die gegeben sind und schreibt mich gerne auf Discord an, wenn ihr eine detailliertere Beschreibung wollt.
      Auch sonst bei Ungereimtheiten gerne an mich wenden!
    • Wo:
      Velia

      Was:
      In Velias Kunstkreisen geht das Gerücht um, dass die exquisite Statue aus Metall und leuchtendem Kristall aus dem Treppenhaus der tanzenden Möwe verschwunden sei.
      Da sich angeblich niemand vom Personal dazu äußern will, breitet sich die Vermutung eines dreisten Diebstahls aus, doch gibt es wohl keinerlei Beweise dafür.

      Von wem:
      Kunstbeflissene.
      Exklusive Ratschen.
    • Wo:
      Altinova

      Was:

      Als sich die Sonne langsam gen Abend senkt, rufen die Stadtschreier durch die Straßen, was die Schatten schon seit dem Morgen flüstern.
      In dem Laden des Wucherers Silas im Hafen waren grausame Morde geschehen!
      Zwei Tote sollen gefunden worden sein, der Wucherer Silas und ein Unbekannter.
      Es heißt, dass jemand gesehen hat, wie zwei unbekannte Vermummte spät in der Nacht in Richtung des Ladens unterwegs gewesen sein sollen.
      Der eine Vermummte und der Gehilfe von Silas sind verschwunden und werden von der Wache gesucht.
      An sich sind zwei Morde ja nichts, das die Gerüchteküche in Altinova bewegen würde, doch die Umstände scheinen mehr als merkwürdig.
      Die Leichen sollen schwer verbrannt teilweise mit Boden und Möbeln verschmolzen gewesen sein, doch war die sonstige Umgebung unversehrt. Es konnten weder herbeigeholte Zauberkundige noch sonstige Esoteriker Spuren von magischem oder dämonischem Wirken entdecken. Daher geht man davon aus, dass möglicherweise noch unbekannte Arten von Artefakten benutzt wurden.
      Die Wache und auch die Hafenbehörde bitten um Hinweise.

      Von wem:

      Dunkle Kanäle, das Flüstern der Straße, die Stadtschreier


      Und etwas Fluff dazu:
      Eine nervöse Unruhe hatte Altinova ergriffen. Wobei, nicht direkt Altinova, nur in bestimmten Kreisen brodelte es. Nicht wie ein ausbrechender Vulkan, sondern mehr wie ein Topf Haferbrei. Diesmal betraf es auch nicht die Straßen und Banden, sondern Gelehrte, Esoteriker und Geheimbündler.
      Eine seltsame Erregung trieb sie in die Straßen und Tavernen, auf Jagd nach einem wertvollen Gut. Informationen.
      So betrat auch Falan Mael Drust das Kaffeehaus Wüstenstern, eine der besseren Adressen Altinovas. Der Brief einer alten Freundin hatte den Halbelf, der äußerlich aber eher einem stattlichen Menschen Ende der Vierziger ähnelte, wieder in die Pestbeule Mediahs geholt. Sein von Wind und Wetter geprägtes Gesicht versprach eine Vielzahl spannender Geschichten und die feinen Falten um Mund und Augen zeugten davon, dass er sie wohl gerne erzählte.
      Was an ihm ungewöhnlich war, das fiel den meisten aber erst auf den zweiten Blick auf, denn dies waren seine mehrfarbigen Augen. Das Schwarz seiner Pupillen war hell umkränzt, wie das Licht einer Sonnenfinsternis, das überging in ein tiefes Himmelblau und auslief in nächtlichem Purpur.
      Neugierige Blicke erwiderten diese Augen gerne, gefiel ihnen, was sie sahen, schenkte Falan auch ein Lächeln oder ein Zwinkern. Bisweilen nahm er das auch als Anlass seinen Weg zu unterbrechen und länger zu bleiben. Doch nicht heute, stand doch ein wichtiges Treffen an. Auch das hilflose Lächeln der jungen Frau, deren Hand er wie zufällig berührte, als sie ihm die Schale mit mediahnischem Nougat übergab, hielt ihn nicht auf. Schließlich war später auch noch Zeit.
      Mit der Schale in der Hand schritt er durch den Raum, der nach Kaffee, Gebäck und Wasserpfeifen roch. Ganz hinten in einer dunklen Nische fand er schließlich, was er suchte. Diesen Fächer würde er unter tausenden erkennen. Wortlos nahm er den freien Stuhl an dem kleinen Tisch, stellte die Schale ab und deutete an die schmale Hand zu berühren, die sich an einer Tasse Tee festhielt. Ruckartig zog sich die Hand zurück und Falan seufzte.
      „Immer noch, Yiji? Du weißt doch, dass ich dir nie etwas Böses will. Vor allem nicht, wenn du dich nicht hinter Tonnen von Schminke versteckst, wie sonst. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht meine beste Garderobe angelegt!“ Er schmunzelt sacht und nimmt sich einen Würfel Nougat, von dem er langsam und genüsslich abbeißt.
      Mit einem scharfen Rascheln schnappt der schlichte Fächer zusammen und enthüllt die Züge von Yiji, die gerade eine seltsame Mischung von drohendem Gewitter und der Freude eines Wiedersehens zeigten.
      „Spar dir das Gesäusel, du redest hier nicht mit dem Thekenmädchen... oder -jungen! Ich freu mich zwar dich zu sehen, aber das hindert mich nicht, dir bei Bedarf eine überzuziehen!“
      Falan lacht lausbübisch verschmitzt und lässt langsam die zweite Hälfte des Nougatwürfels zwischen seinen Lippen verschwinden. „Dann kommen wir besser gleich zum Geschäftlichen, nicht wahr. Was ist dann tatsächlich der Anlass, wenn es dich nicht nach meiner Gesellschaft dürstet?“
      Yiji seufzt lautlos und rollt mit den Augen, während sie mit dem geschlossenen Fächer eine Ohrfeige andeutet. „Du hast dich wirklich nicht verändert seit letztem Mal und sei dir versichert, das ist nicht als Kompliment gemeint. Genau deshalb hat mein Auftrag auch nichts mit Altinova zu tun, sonst wäre das rausgeworfenes Geld!“ Verschwörerisch beugt sich Yiji über den Tisch, woraufhin ihr Falan sofort mit spitzen Fingern ein Stück Nougat knapp vor die Lippen hält. Selbst ihr trübes Auge scheint ihn finster anzufunkeln, während der Duft der Süßigkeit ihre Nasenflügel zittern lässt. Möglich, dass dies aber auch nur der Zorn war. Falan hielt diesem Blick aber stand und nach einigen Augenblicken knisternder Stille biss Yiji demonstrativ die Hälfte des Würfels mit schnappendem Kiefer ab. Er zog dann seine Hand zurück, führte die andere Hälfte des Würfels an den Mund und berührt mit der angebissenen Seite seine Lippen, bevor das Stück dazwischen verschwindet.
      Wortlos greift Yiji in seine Schale und großzügig bemessen wandert gut die Hälfte der Nougatwürfel auf ihre Seite des Tisches. „In Altinova wurden Objekte benutzt! Ich bin mir sicher, dass eines davon der Federkiel ist!“, flüstert Yiji.
      Von einem Moment auf den anderen wird sein Gesicht ernst und er beugt sich ebenfalls vor. „Du bist dir wirklich sicher? Der Federkiel... also gab es Tote?“
      Yiji nickt zufrieden. „Schön, dass ich jetzt deine Aufmerksamkeit habe. Ja, zwei Opfer, um die aber nicht mal ich eine Träne vergießen muss. Aber es wird noch besser, denn es scheint, als wäre der Grund für die Morde etwas anderes. Der Schlüssel!“
      Falan hatte mit einigem gerechnet, aber nicht damit. „Der Schlüssel!? Nach so vielen Jahren? Wenn sich das herumspricht, wird es hier sehr bald sehr ungemütlich werden!“
      Sichtlich beeindruckt von dieser Nachricht lehnt sich Falan zurück und nimmt sich eines der wenigen Nougatstücke, die ihm geblieben sind, während Yiji ihm ein überlegenes Lächeln schenkt. „So seltsam das klingen mag, aber das hoffe ich sogar! Hier kommst du ins Spiel, denn ich habe Hinweise darauf, dass der Schlüssel sich nach Westen bewegt haben könnte. Sowohl Schlüssel, als auch der neue Gehilfe des einen Opfers sind verschwunden und dieser Gehilfe war gerade erst aus diesem Kaff Velia im Westen nach Altinova gekommen. Und was macht die Ratte, wenn sie Angst hat?“
      Falan grinst verschlagen. „Sie flieht in ihren Bau... gerade, wenn sie die Möglichkeiten des Schlüssels begriffen hat. Ich verstehe, mein nächster Weg führt also wieder gen Westen. Zu schade, dass wir dann schon wieder auseinander gerissen werden!“ Er zwinkert ihr spitzbübisch zu, was sie damit vergilt, dass sie sich zwei Würfel Nougat gleichzeitig in die Backen schiebt.
      Falan lacht leise. „Aber bevor es so weit ist, wollen wir uns doch erzählen, wie es uns in der Zwischenzeit ergangen ist...“
    • Wo: Calpheon - Kathedrale

      Was:
      Verschwundener Kelch und ein Todesfall


      Bereits am Sonntag der vergangenen Woche vermisste der praktizierende Bischof zur Sonntagsmesse jenen prunkvollen Kelch, in welcher der Messwein zur heiligen Messe dargereicht wird. Man behalf sich in der Zwischenzeit mit einem weniger schmucken Behältnis.
      Der wachhabende Soldat, welcher seinen Dienst nahe der Kathedrale von Samstag- auf Sonntagnacht verrichtete, bemerkte nichts Ungewöhnliches - wirkte aber auf die Befragenden unheimlich still und wortkarg, als man es sonst von dieser, als Draufgänger bezeichneten, Halbbestie kannte. Vielleicht war er auch einfach nur müde von der Schicht.

      --
      Der Kelch wurde bislang nicht aufgefunden und nun verzeichnete man es als Diebstahl elionischen Eigentums. So manchem Glaubensanhänger dürfte bekannt sein, dass dies eine ungebetene Niederlage für die Kirche ist, da dieser wunderschöne Kelch aus seltenem Material und mit seiner kunstvollen Bearbeitung einst aus den Händen von verderbten Ketzern errettet wurde, von denen er angeblich für diverse finstere heidnische Rituale benutzt wurde.
      Laut dem letzten Stand forscht die Kirche bei den in Calpheon ansässigen Hehlern nach dem Verbleib des Kelches, da ein gezielter Raub vermutet wird.

      --

      Mittlerweile vermutet man auch eine Verbindung zu der Wache, die an Tag des Diebstahles ihren Dienst schob. Als man diesen am vergangenen Freitag zu einer erneuten Befragung aufsuchen wollte, fand man den Mann tot in seiner Wohnung vor. Die Todesursache - Genickbruch- deutet aktuell darauf hin, dass die vermeintlichen Diebe sich wohl eines Verbündeten des Raubes entledigen wollten.
      Seltsamerweise erweckte der Körper des Toten den Eindruck, als wäre er bereits vor einer Woche gestorben. So zumindest die Andeutung des Leichenbeschauers, als er den Verwesungsprozess begutachtete.


      Wer: Kirche, Walküren, Wachen, Soldaten, Geschwätz in elitären Kreisen, Geschwätz in niedrigen Kreisen

    • Wo: Küstenbereich nördlich von Olvia


      Was:
      Das Ungeheuer von Termian


      So manch wagemutiger Klippenspringer will aus den Tunneln der weit verzweigten Höhlen am Strand von Termian allerlei Geräusche vernommen haben, die in erster Linie recht schaurig und gruselig klangen. Doch jedesmal, wenn sich die abgestellten Wachen der Sache annehmen wollten, war bis auf den säuselnden Wind nichts zu hören.
      Recht zügig wurde dies von den Wachen als überhitztes Geschwätz abgetan, womöglich hatte auch der eine oder andere Jungspund zuviel der alkoholischen Erfrischungen zu sich genommen, die man am Strand derzeit vielerorts ausgeschenkt.

      Kinder berichteten sich alsbald untereinander, dass sie Personen in die Höhlen gehen sahen, die jedoch nie oben an den Klippen erschienen um von dort hinabzuspringen. Während eine alte Fettel in betuchteren Kreisen unter Schnappatmung und nahe einer Ohnmacht erzählte, wie sie im Wasser, dicht unter ihrem Amüsierboot einen langen Schatten hatte entlangschwimmen sehen, welcher geradewegs auf die Höhlen der Klippen zuhielt.

      Eine stattliche Halbbestie, wohl einer der Kellner vor Ort, gab an den späten Abendenden des öfteren eine Geschichte zum Besten, die von sagenumwobenen Sirenen handelt, welche in den Höhlen hausen und jedermans Fleisch verzehren, der vom Weg zu den Sprungklippen abkommt und sich in die Höhlen vorwagt.

      Wer: Gäste, Wachen vor Ort, Reisende, Händler, Kinder, Tratschweiber
    • Wo: Osttor von Velia und Hafenbezirk

      Was:

      Zur Wachablösung am Mittag unterhalten sich zwei der Wachen:
      "Wunder' dich nicht, am Osttor steht schon seit heute früh vor meinem Schichtbeginn heute Morgen diese seltsame Frau mit den blauen Haaren und den Linien im Gesicht. Keine Ahnung was die da macht, scheint auf irgendwas zu warten. Besonders glücklich sieht se nicht aus." Der eine der Soldaten lacht dreckig auf "So wie die angezogen ist, gab's heute Nacht bestimmt keine Kundschaft und se versucht's jetzt direkt am Tor."
      Der andere stimmt in das Gelächter ein "Warum haste sie nicht weggeschickt? Die Alte soll wo anders Leute abschleppen." Der erste Soldat antwortet murrend "Das kannst du gerne versuchen, aber den Blick den die dir dann zuwirft, willst du nicht sehen. Dagegen ist der alte Saftsack von Ausbilder ein süßes, kleines Kätzchen. Lass die einfach da stehen, an sich stört sie ja nicht. Ist sogar ganz nett anzusehen." Das Grinsen kommt wieder zurück "So, ich verziehe mich jetzt und hebe erstmal einen. Viel Glück in deiner Schicht!"
      Die beiden Soldaten verabschieden sich mit einem Handschlag und der zweite im Bunde läuft zum Osttor um dort seinen Dienst an zu treten. Die seltsame Frau steht dort tatsächlich wie beschrieben mit mittelguter Laune, den Blick fest auf die Straße die über die Kuppe vor Velia führt gerichtet.

      Am Nachmittag kommt Bewegung in den Teil vom Hafen in dem das Schiff der Botschafterin Keira steht. Sowohl die Männer die auf ihrem Schiff arbeiten als auch einige andere Hafenarbeiter und Händler, die man auch schon auf der ersten von ihr einberufenen Versammlung gesehen hat, werden zusammengerufen und nach einem kurzen Gespräch mit der Botschafterin persönlich löst sich die Runde in offensichtlich beunruhigter Stimmung auf. Es werden Befehle gerufen und Männer eilen umher.
      Da die kleine Besprechung von privaten Wachen geschützt war und etwaige ungeladene Zuhörer sofort aus Hörweite verscheucht wurden, ist nichts wirklich über den Inhalt des Gesprächs bekannt. Manche meinen wohl etwas von fehlenden Waren aufgeschnappt zu haben, als sich das ganze auflöste, aber wie viel davon wahr ist, wird sich zeigen...

      Wer:
      Teil 1 Osttor - Jeder der am Morgen und Vormittag am Osttor vorbeigekommen ist
      Teil 2 Hafen - Hafenarbeiter, Händler, allgemeine Tratschköpfe

      Spoiler anzeigen
      OOC: Mit diesem Gerücht geht eine OOC Einladung einher: Heute Abend (22.08.) um ca. 20 Uhr am Strand von Terrmian werde ich den Ersten aus einer kleinen Reihe von Plots veranstalten. Jeder der IC halbwegs eine Verbindung zu Keira hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen! Ich freue mich auf euch :D

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    • Wo: Altinova

      Was:


      Unruhe

      Nach all den Jahren wurde sie wieder in der verottenden Stadt gesehen. Nahezu 9 Jahre muss es her sein, als man sie zuletzt in der, von allen Göttern verlassenen, Klippenstadt Mediahs sah.
      Hyäne, so nannte man die großgewachsene, leicht dunkelhäutige Frau mit den rötlichen Hautbildern in gewissen Kreisen Altinovas und dessen Umland.
      Sie war immer schon da und doch auch wieder nicht. Irgendwann vor ungefähr 13 Jahren tauchte die Hyäne in Altinova auf und fügte sich in das Krebsgeschwür der Stadt ein, als gehörte sie immer schon dazu, doch dann verschwand sie plötzlich inmitten einer Feuersbrunst, der man nachsagte, dies wäre der Gipfel einer Kartellschlacht gewesen.

      Unschlüssig munkelt man, was sie denn nach all der Zeit hier wieder suche. Ob die Hyäne vielleicht wieder an den Gladiatorenkämpfen teilhaben will, wie sie es einst gelegentlich tat? Immerhin hat sie einige Jahre nicht mehr in der Arena gekämpft, doch die Buchmacher wittern bereits ein großes Geschäft und spekulieren eifrig.


      Wer: Altinovas Handelshäuser, Bandengeschwätz, Markt- und Gossengetratsche, selbst vernommen,...
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