Fantasmo

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  • Fantasmo ist ein rätselhafter Clown, der die weite Welt als Mitglied eines Wanderzirkusses bereist.

    Relevante Informationen

    Name: Fantasmo
    Alter: unbekannt
    Größe: 1,84 m
    Hautfarbe: blass
    Augenfarbe: weiß
    Haarfarbe: weiß, zerfließt in schwarzen Spitzen
    Statur: schlaksig

    Hintergrund


    In der Rolle des Clowns gehört Fantasmo derzeit einem Wanderzirkus an, der die weite Welt bereist und mit seinen schaurig-kuriosen Vorführungen für Unterhaltung sorgt. Der nächste Halt der etwas ungewöhnlichen Zirkustruppe liegt zwischen Heidel und Velia.

    Charakter


    Fantasmo ist ein etwas kauziger, aber freundlicher Zeitgenosse.

    Er ist wissbegierig und stellt viele kuriose, nicht selten pietätlose Fragen, was so manch einem die Schamesröte ins Gesicht treiben mag. Dabei wirkt er auf andere oftmals naiv oder weltfremd und fällt durch seine lästige und neugierige Nachhakerei eher negativ als positiv auf.

    Seine unbeschwerte, lebensfrohe Art und seine stete Freundlichkeit machen dies häufig wieder wett. Schlecht gelaunt oder bewusst gehässig erlebt man ihn eigentlich nie. Auch ist es bisher noch niemandem gelungen, Fantasmo wütend oder traurig zu machen oder anderweitig aus der Reserve zu locken, wobei man sich hierbei eher die Frage stellt, ob er Beleidigungen und Beschimpfungen grundsätzlich nicht versteht oder ob es ihn schlicht und ergreifend nicht kümmert, wenn jemand unfreundlich oder gemein zu ihm ist. Ungeachtet dessen sieht man ihn immer mit einem sanften, aufmunternden Lächeln auf den Lippen.

    Eine Charaktereigenschaft, die bei Fantasmo besonders ausgeprägt ist, ist das große Bedürfnis, anderen eine Freude zu bereiten oder Trost zu spenden. Besonders gerne zaubert er anderen mit simplen Mitteln wie kleinen Zaubertricks oder Gefälligkeiten ein Lächeln ins Gesicht. Dabei ist es nicht selten vorgekommen, dass er im Zuge dessen anderen Leid oder anderweitigen Schaden zugefügt hat, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Dies lässt darauf zurückschließen, dass Fantasmo entweder kein ausgeprägtes Moralverständnis besitzt oder aber so darauf fixiert ist, einem traurig gestimmten Menschen etwas Gutes zu tun, dass er sämtliche Konsequenzen ausblendet.

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    Erscheinungsform


    Zeugenaussagen zufolge geisterte vor zwei Jahren ein junger, groß gewachsener Mann mit schlaksiger Statur und kreideweißem Haarschopf monatelang durch die Straßen vieler Städte, bis er eines Tages spurlos verschwand und nie wieder gesehen wurde.

    Er habe gleißend helle Augen gehabt, die mit schwarzen Sprenklern gruselig geschminkt gewesen sein sollen, sei fast durchsichtig gewesen und habe sich mit einer grazilen, lebensfrohen Leichtfüßigkeit fortbewegt. Hatte er bemerkt, dass man ihn beobachtete - so heißt es zumindest – habe er gelächelt und freundlich zurück gewunken oder mit einer sanften, samtig melodischen Stimme gefragt, wie es einem gehe. Diejenigen, die es gewagt hatten, sich ihm zu nähern und ihn anzufassen, hätten jedoch festgestellt, dass er wie Luft gewesen und es nicht möglich gewesen sein soll, ihn zu berühren. Man habe aber merklich fühlen können, dass der Luftstrom anders gewesen sei da, wo er stand, und man merklichen Temperaturschwankungen von frostig kalt bis kochend heiß ausgesetzt gewesen sei.

    Manch einer berichtete, dass er in die Gestalt einer alabasterfarbigen Katze geschlüpft und einen großen Baum heraufgeklettert sei. Andere widersprachen dieser Aussage und behaupteten, dass er sich stattdessen in eine leuchtende Kristallkugel verwandelt habe und anschließend fortgeflogen sei. Der Großteil der Befragten allerdings sagte aus, dass „wir nichts und niemanden gesehen haben“, dass es sich um ein „absurdes Hirngespinst nicht zurechnungsfähiger Geistesgestörter“ handele und „wohl in der Schenke zu viel Bier geflossen“ sei.

    Wer überhaupt dazu fähig gewesen war, Fantasmo mit bloßem Auge zu sehen, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Der selbst ernannte „Geisterjäger“ Felios Gatok befragte in akribischster Detektivarbeit zahlreiche Zeugen, wertete ihre teils widersprüchlichen, teils furchteinflößenden und nicht selten wirren Aussagen kritisch aus und stellte fest, dass besonders Kinder, Magiebegabte, Abergläubige, Sterbenskranke sowie diejenigen Personen dazugehörten, in deren persönlichem Umfeld erst kürzlich jemand gestorben war. Er schloss daraus, dass Fantasmos sogenannte „Seher“ an Geister oder übernatürliche Wesen und Phänomene glaubten und deshalb in der Lage gewesen waren, ihn wahrzunehmen. Möglicherweise war es auch bloße Willkür oder Zufall, wer zur Gruppe der „Seher“ gehörte und wer nicht. Oder Fantasmo selbst entschied darüber.

    Fakt ist, dass man ihn seit langer, langer Zeit nirgends mehr gesehen hat. Und wer oder was Fantasmo war, weiß bis heute niemand so wirklich – sogar er selbst soll den „Sehern“ gegenüber keine klare Erklärung über sich selbst geäußert haben. Es hieß unter anderem, er sei der Geist eines Verstorbenen, der himmlische Gesandte Elions, eine dämonische Ausgeburt der Hölle oder das schief gelaufene Experiment eines Nekromanten gewesen. Außer Frage stand jedoch schon immer, dass er kein Sterblicher aus Fleisch und Blut war und dass seine geisterhafte Gestalt nicht von jedem wahrgenommen werden konnte.

    Fähigkeiten


    Fantasmos übernatürliche Kräfte umfassen u.a. die Fähigkeit, unterschiedliche Gestalten anzunehmen (z.B. Menschen, Tiere, Gegenstände, abstrakte Formen) sowie Objekte zu bewegen. Zwar unterliegt er dem Gesetz von Zeit und existiert im Hier und Jetzt, ist jedoch nicht physikalisch an Raum und Ort gebunden. Aus diesem Grund ist es möglich, dass er in einem Moment bei Morgengrauen in Calpheon im Kapellenviertel auf der Straße spaziert und im nächsten Augenblick in Velia am Steg sitzt und mit den Fischern am Meer den Sonnenaufgang genießt.

    Entgegen gewisser Behauptungen ist es Fantasmo aber nicht möglich, die Gedanken Sterblicher zu lesen oder Besitz ihrer fleischigen Körper zu ergreifen. Er kann aber die Grundstimmung und Gefühlslage von Sterblichen im Kern spüren, wenn diese es zulassen und sich nicht dagegen sträuben.


    Fantasmos Theme


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