Hōjō Hibiki

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Treuherzige Seele
    Sternzeichen: Berserker
    Alter: 17
    Größe: 160 -165 cm
    Herkunft: Fürstentum Hiyuga (Hikarikuni)
    Geschwister: Hōjō Kana (25, Schwester), Hōjō Sōta (13, Bruder), Hōjō Ryu (12, Bruder) Hōjō Yumi (10, Schwester)

    Aussehen

    Wegen Ihrer geringen Körpergröße wirkt Hibiki auf den ersten Blick eher kindlich als eine fast volljährige junge Frau. Ihre Haare sind knallpink, ihre Augen strahlen in einem hellen himmelblau, dass ihr zuhause den Spitznamen „Aozora“ (blauer Himmel) einbrachte. In den meisten Fällen sieht man sie in einer sehr gepflegten, robusten Leinenrobe, weißen Strümpfen die weit über die Knie reichen sowie ein Bronzekettchen, dass sie wie eine Dreifachschlaufe um ihr rechtes Bein trägt. Stets trägt sie ihr Kurzschwert auf dem Rücken, das mit einem kleinen Anhänger am Griff geschmückt ist.

    Verhalten

    Hibiki verhält sich recht typisch für eine Einwohnerin Hiyugas. Sie zeigt vor Unbekannten wenig, bis keine Gesichtszüge oder Emotionen. Sie spricht stets höflich, respektvoll und zurückhaltend. Trotz dessen kann Sie, ohne diese Art zu sprechen zu vernachlässigen, ihre Meinung und Ansichten durchaus vehement vertreten.
    Auch wenn sie sich sehr bemüht es nicht öffentlich darzustellen ist Hibiki sehr neu- und wissbegierig. Die Fremde Velias ist für sie ein großes Abenteuer, das es zu durchleben gilt um zu lernen, ohne die eigene Identität zu verlieren.
    Hibiki ist stolz auf ihre Heimat und ihre Familie, für deren Ehre sie sich verantwortlich fühlt, sie liebt ihre Eltern, Großeltern sowie Geschwister und würde es nicht zulassen, dass ihnen durch ihr Verhalten geschadet wird.
    Langsam gewöhnt sie sich an ihre neue Rolle an der Seite Hinagiku Kaoris, ihre Schwierigkeiten dabei verschweigt sie und stellt sich ihnen.

    Hintergrund

    aus dem Leben
    Die Sonne glitzerte durch die Fensterscheiben, als sie sich hell über den Berg Takao schob und das kleine Dorf Minamikawa, was in unserer Sprache soviel wie „Fluss im Süden“ heißt, in ein warmes, goldenes Morgenlicht tauchte.
    Yozora setzte sich einen Moment auf ihre Füße und sah zum Fenster hinaus. Ein kleiner Seufzer entglitt ihr versehentlich, als sie ihren runden Babybauch streichelte. Es war schon ein kleines Wunder. Nach Kanas Geburt, die nicht ganz unkompliziert war, waren die Heiler sicher, dass Yozora nie wieder Kinder bekommen könnte. Und doch, sieben Jahre später, trug sie wieder eines unter dem Herzen. Ihr wurde ein Mädchen vorhergesagt, und hier in den Dörfen, fernab der Städte Hiyugas hatte das Wort der Wahrsager Gewicht. Nicht zuletzt, weil sie nur selten wirklich falsch lagen.
    „Hat sie getreten, Mutter?“ hörte Yozora Kana sagen und drehte sich zu ihrer Tochter. „Nein. Sie ist sehr artig. Genau wie ihre große Schwester. Setz dich zu mir.“ sprach Yozora nickend. Kana kniete sich neben ihre Mutter und betrachtete die Kirschbäume in voller Blüte vor dem mächtigen Berg Takao im Morgenwind. Yozora betrachtete ihre erstgeborene aus den Augenwinkeln, wie sie die Augen schloss und den Wind genoss, der ihr sanft durch die Haare strich. Es war wohl an der Zeit es anzusprechen, Daichi und sie hatten es schon lange Zeit bemerkt, und vielleicht lag es sogar daran, dass sie noch einmal das Glück erfuhr ein Kind zu bekommen.
    „Wir haben dich beten gehört, Kana. Dein Vater und ich. Wir wissen auch von deinem Wunsch, der an den Festtagen am Baum hängt, und den du flüsterst, wenn wir gemeinsam am Schrein sind.“ Kana blieb still und senkte den Kopf ein wenig. Es war peinlich so aufzufliegen, war sie doch stets vorsichtig gewesen. „Wir, dein Vater und ich, glauben, deine Schwester verdankt ihr Leben dir. Wir sind sicher, es waren deine Gebete und die Opfer, für die du so hart gearbeitet hast, die die Geister berührt haben.“ Sprach Yozora sanft in den Morgenwind. Aus den Augenwinkeln sah sie wie Kanna sich sichtlich abmühte ihre immer rötlicher werdenden Wangen zu verbergen oder zu unterdrücken. Sie schmunzelte in sich hinein und sprach weiter. „Aus diesem Grund ist es für uns natürlich nicht leicht, dich noch einmal um deine Hilfe zu bitten.“ Kana nickte ein Mal und sprach mit fester Stimme. „Natürlich werde ich eine gute große Schwester sein, und lernen mich um sie zu kümmern. Das ist eine sehr gute Gelegenheit, zu üben, bis ich selbst Kinder haben werde, Mutter“
    Für einen Augenblick konnte Yozora ihre Tränen der Rührung und des Stolzes beinahe nicht zurückhalten. Es war nicht so, dass Kana kein glückliches Kind war. Sie wuchs in einer friedlichen Umgebung auf, war sehr gesund und wurde von ihren Eltern geliebt. Doch sie war einsam, wünschte sich Geschwister, wie fast alle anderen Kinder im Dorf hatten. Yozora und Daichi hatten das lange erkannt, und waren beeindruckt, wie sehr Kana sich anstrengte diesen Wunsch vor Ihren Eltern zu verbergen, um ihnen keine Last zu sein. Sie strich ihrer Tochter über den Kopf. „Das wissen wir, um was wir dich bitten wollten war, uns bei der Namenssuche zu helfen. Dein Vater ist manchmal ein wenig einfallslos, und ich habe zu viele Vorschläge. Meinst du, du kannst uns weiterhelfen?“
    Kana grübelte einen Moment, und Yozora hielt mit der Hand auf dem Kopf ihrer Tochter inne. Sie war sehr stolz auf ihre Tochter, die gerade die Augen zusammenkniff und angestrengt nachdachte. Yozora nahm ihre Tochter in den Arm und streichelte ihren Rücken. „Du hast noch ein wenig Zeit, Kana. übereile es nicht.“ Kana sah zu ihrer Mutter und sagte mit leuchtenden Augen. „Meine kleine Schwester ist die Antwort der Geister auf unsere Gebete, stimmt’s? Ein Echo, das man hört wenn man im Wald spielt. Ein Zeichen für die Harmonie zwischen uns und den Geistern. Nennen wir sie also Hibiki!“


    Hōjō Hibiki wurde als Tochter des Bauern Hōjō Daichi und seiner Frau Hōjō Yozora, einer Dienerin des lokalen Großgrundbesitzers, als Zweites von fünf Kindern im Dorf Minamikawa am Fuße des Berges Takao geboren. Schon früh erkannte sie, dass das Leben auf einem Bauernhof nicht zu Ihrer Zufriedenheit führen würde. Sie wollte neues kennenlernen und andere daran teilhaben lassen. Dieser Drang schien sich schon sehr früh entwickelt zu haben, sagten ihre Eltern doch immer, dass Hibiki stets mit ihren leuchtend blauen Augen in den Himmel sah und hin und wieder eine Hand danach ausstreckte. Diese Gewohnheit setzte sich lange fort und verschaffte ihr den Namen „Aozora“, was soviel bedeutet wie „blauer Himmel“.


    aus dem Leben
    „Aozora! Aozora! Hi-bi-ki!“ Kanas Stimme wurde immer eindringlicher als sie an ihrer Schwester rüttelte die nahezu leblos neben ihr auf dem Bett lag. „Du schläfst zu lang! Wir müssen zur Schule, und wenn du nicht aufstehst hast du keine Zeit mehr für das Frühstück!“ Diesen Satz kaum vernommen, sprang das pinkhaarige Mädchen mit den himmelblauen Augen auf und rannte in den kleinen Waschraum des Hauses. Kana seufzte. „Wie soll aus dir jemals eine anständige Ehefrau werden, wenn du nicht einmal früh aus dem Bett kommst.“ Der 5 jährige Zwerg stapfte wieder heraus und sah Kana direkt in die Augen. Bevor sie, die Hände zu Fäusten geballt und die Arme am Oberkörper entlang gestreckt, mit tiefer Entschlossenheit verkündete „Ich werde keine Ehefrau, ich werde Gepäck!“ Dann trottete sie wieder in den Waschraum. „Wieso denn Gepäck?“ fragte Kana verdutzt. „Weil das auf Reisen geht, überall hin! Sogar bis dahin wo der Himmel aufs Meer fällt! Bis da hin! Das hat mir der Händler erzählt, der im Dorf war. Sein Gepäck ist immer mit dabei.“
    Kana sah um die Ecke. Gepäck. Sie musste schmunzeln. Ihre kleine Schwester steckte voller Ideen. „Ich warte am Esstisch auf dich. Mutter ist schon früh gegangen und Vater auf den Feldern. Beeil dich bitte.“


    Während ihr Alter die erste Dekade überschritten hatte, hatten sie und Kana noch drei weitere Geschwister. Souta, der erste Sohn, gefolgt von Ryo, dem zweiten Sohn, und der jüngsten Tochter, Yumi. Hibiki hatte sich angewöhnt, seit Ryo auf der Welt war, ihrer Schwester bei der Versorgung der jüngeren Geschwister zu helfen. Dennoch lag sie an manchen Sonntagen stundenlang auf dem Rücken auf einer Wiese an den Hängen des Takao und streckte die Hand in den Himmel.
    Sowohl Kana als auch Yozora und Daichi spürten, dass es sie fort zog. Es war Yozora, die vorschlug, Hibiki sollte doch im Haus des Großgrundbesitzers das höhere Benehmen lernen. Als eine Dienerin des niederen Adels war es wahrscheinlicher eine Reise anzutreten. Außerdem war es nicht die schlechteste Ausbildung die man bekommen konnte. Und nebenbei verdiente man sich, wenn man gute Arbeit leistete, noch einen einflussreichen Leumund. Nicht zuletzt sei gesagt, dass auch der Verdienst angemessen ist.
    Hibiki begann als Aushilfe, noch bevor sie die Schule beendete.

    aus dem Leben
    „Ihr habt mich rufen lassen, Herr.“ Diesem Satz folgte eine perfekte Verbeugung als Respektsbekundung vor dem Stand des Gegenübers.
    Der Großgrundbesitzer, ein mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommener Krieger, nickte leicht und spielte kurz mit dem aufgerollten Schreiben in der Hand. „Hōjō Hibiki. Weißt du was in diesem Schreiben steht, das ich hier in den Händen halte?“ Hibiki richtete sich auf. Es war genau das Schreiben, dass sie dem Herrn heute Morgen übergeben hatte, nach dem sie es vom Boten am Tor des Anwesens entgegengenommen hatte. Sie antwortete klar und deutlich. „Natürlich nicht, Herr.“ Der alte rutsche kurz auf seinem Stuhl hin und her und zeigte kaum eine Regung im Gesicht. Die Stimme war tief, aber entschlossen und schneidend. „Dann wirst du mir erklären können, warum Kurayama-kun den Inhalt kannte, als ich ihn fragte.“
    Hibiki sah den Alten fest an. Sie war schon für fünf Jahre in diesem Haus und wusste, dass der Herr nur sehr selten einen Diener namentlich verlangte. Wenn, war es entweder sehr wichtig, eine große Ehre, oder man steckte in Schwierigkeiten. „Das weiß ich nicht, Herr. Und ich nehme davon Abstand Vermutungen oder Verdachte zu äußern, die sich als falsch herausstellen können.“
    Der Alte erhob sich und trat auf Hibiki zu, die ihren Oberkörper neigte. Sie war sich keines Fehlers bewusst gewesen, warum stand er denn auf?
    „Hōjō Hibiki, steh aufrecht und hör zu.“ Er entrollte das Papier in seiner Hand und begann zu lesen. „Von seiner Hoheit dem Fürsten ergeht die Bitte an euch, Verwalter der Takao-Region. Unser Fürst entschied sich, in die Ferne Diplomaten zu entsenden, zum Aufbau von Handelsbeziehungen und Kulturaustausch. Den jeweiligen Ehrenmännern wird ein Diener zur Verfügung gestellt, der in der Lage sein soll, unser Fürstentum ehrenvoll darzustellen, und seinem Herren keine Unehre bereitet. Des Öfteren euer Gast, sowie euch als Freund betrachtend, ergeht die Bitte an euch, einen eurer Diener für diese Aufgabe zu bestimmen, so ihr einen für würdig haltet.“
    Der Alte rollte das Papier wieder auf und sah Hibiki an. Zum ersten Mal fiel ihr auf, dass ihr Herr sehr gütige und freundliche Augen hatte, waren sie doch noch nie so nah gewesen. „Ihr seid aufrecht und wohl erzogen. Ihr habt das sechzehnte Lebensjahr erreicht, und es blieb mir nicht verborgen, dass Ihr nach der Ferne strebt. Ihr lernt schnell, arbeitet hart und seid verlässlich. So ihr akzeptiert, übertrage ich euch diese Aufgabe. Für die Region Takao und Hiyuga.“ Sprach er weiter, während Hibiki spürte wie ihr Herz zu rasen begann. „Ich akzeptiere mit großer Dankbarkeit!“ sagte sie klar, deutlich und mit einer Verbeugung.


    Endlich, als Hibiki das 16. Lebensjahr vollendet hatte, ergab sich die Möglichkeit für sie ihren Traum zu erfüllen. Sie wurde von dem alten Großgrundbesitzer als Dienerin für eine Diplomatin des Fürsten ausgewählt. Hibiki sollte mitsamt der Habe Hinagiku Kaoris in die Republik Calpheon reisen um dieser dort bei ihren Aufgaben dienlich zu sein. Doch Erfolg bringt Neider mit sich. Und so kam es dazu, dass Hibiki ein falscher Abreisetermin übermittelt wurde.
    Um sich und ihre Familie vor Schande zu bewahren, machte sie sich allein auf den Weg von Hiyuga ins Fürstentum Balenos. In eine kleine Stadt, in einem unbekannten Land, voller unbekannter Menschen, voller Geheimnisse und Abenteuer. In eine kleine Stadt, namens Velia.

    Jüngere Ereignisse

    Hibiki erreichte Velia nach etwa einem Jahr Reisezeit. Hinagiku Kaori akzeptierte Hibiki als ihre Dienerin und stellte sie an. Nachdem beide einen kleinen Hof in der Nähe der Stadt erworben haben, bekam Hibiki ein Pferd aus den Ställen einer gewissen Susi Sorglos.
    Sie lernte bereits Talasha die Walküre und die mysteriöse Thyrianna kennen, sowie eine Hexe in einem schwarzen Gewand mit einem Spitzhut.

    Hibiki freundete sich mit Siriaka Jayeon an, deren kindliche Direktheit sie hin und wieder in Verlegenheit bringt. Aus dieser Freundschaft wurde in kurzer Zeit Liebe, die Siriaka erwiderte. Die Verlobung der beiden wurde von Hinagiku Kaori und Minuial Telemnar abgesegnet.

    Gefährten

    Sie wird in letzter Zeit sehr oft mit ihrer Stute Akane gesehen.

    4.728 mal gelesen