Silmanóre (Kontinent)

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  • Fiktiver Kontinent für RP-Hintergründe und Konzepte
    Der Kontinent Silmanóre, auch Hikarikuni genannt, ist ein fiktiver, also erfundener und nicht von der Spiellore oder –karte vorgegebener, Kontinent für den Hintergrund im Rollenspiel, um eigene Ideen, Konzepte und Auffassungen zu untermauern, die in der BDO-Spiellore nur unzureichend, unbefriedigend oder gar nicht erklärt werden. Er selbst gilt Inagme im Allgemeinen als recht unbekannt. Es gibt kaum/keine Handelsbeziehungen mit der bekannten Welt. Es ist nicht der Kontinent, der mit Margoria eingeführt wurde.

    IC - Reiseführer

    Erreicht man den Kontinenten von Norden an, durchquert man zuerst eine leicht hügelige Landschaft, mit vielen fruchtbaren Ebenen, kleinen Bächen und Flüssen, hin und wieder einigen Hügelketten, die die Höhe von mittleren Gebirgen, also etwa 600 bis maximal 1000 Meter nicht übersteigen, jedoch die Bevölkerung mit ausreichend Rohstoffen versorgen kann. Die Region ist in politische Territorien aufgeteilt, von denen acht zu einem Reich gehörten, das einst in zehn kleinere Fürstentümer aufging.

    Das erste Hochgebirge, dass man schon von weitem erblickt sind die Drachenberge. Womöglich rührt der Name für dieses riesige Massiv daher, dass es dort einige der Riesenechsen gibt, oder aber weil die Gipfel im rechten Licht wirklich aussehen wie Drachenköpfe in unterschiedlichen Positionen. Für diese Einschätzung benötigt man natürlich ein wenig Vorstellungskraft. Die Drachenberge erstrecken sich von der West, bis zur Ostküste Silmanorés und sind das mit Abstand höchste Gebirge des Kontinents. Es gilt als sehr Rohstoffreich, allerdings nur wenig Fruchtbar. Die übrigen zwei der zehn Füstentümer befinden sich quasi in diesem Gebirge, eines davon wird Hiyuga genannt. Die Menschen dort leben allerdings eher vom Ackerbau als vom Bergbau, da es viel Arbeit und Mühen kostet die wenigen fruchtbaren Hochebenen zu kultivieren. Neben den vorherrschenden Menschen leben viele Zwerge in den Drachenbergen.

    Überqueren wir die Drachenberge legt sich unserem Auge eine weit hinreichende Savanne dar, die Windsteppe. Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, dass auf Grund ihrer Lage, zwischen zwei auf einander zulaufende Hochgebirge, nahezu buchstäblich immer Wind weht. Dabei ist es entweder ein West, oder ein Ostwind, da von Norden und Süden kaum ein solcher Einfluss möglich ist. Für die seltenen Fälle, dass es tatsächlich einen reinen Nord- oder Südwind gibt, erlebt man einen windstillen Tag in den Windsteppen.
    Die Windsteppen zeichnen sich durch eine fast geschlossene Grasdecke unterschiedlicher Dichte und Farbe, sowie Seen unterschiedlicher Größe aber kaum Hügelland aus. Hier lebende Menschen und vereinzelte Steppenelfensippen leben vorrangig von Jagd auf die üppige Fauna sowie Ackerbau und Handel.

    Schon beim Abstieg von den Drachenbergen kann man an klaren Tagen den Titanenwall erblicken. Der Titanenwall ist das zweite Hochgebirge, das die Windsteppen begrenzt. Er verdankt seinen Namen einem Irrtum. Ein wertvoller Bodenschatz im Titanenwall ist Titanium. Der Name „Titaniumwall“ wurde von Einheimischen und Reisenden derart verschliffen, dass daraus „Titanenwall“ wurde. Zumindest sagt das die allgemeine Meinung. Im Titanenwall leben vorrangig Zwerge und vereinzelt Menschen, sehr wenige Elfen. Natürlich steht für sie der Bergbau im Vordergrund. Neben Titanium gibt es extrem reiche Goldvorkommen die scheinbar nur auf ihren Abbau warten. Silber ist in diesen Regionen sehr selten. Im Titanenwall entspringt auch einer der wenigen Ströme Silmanorés, der Uisirion.

    Folgen wir dem Uisirion Hinab ins Tal, erreichen wir Aomori. In der Landessprache „grüner Wald“ mal davon abgesehen, dass das Wort „ao“ oder „aoi“ hier eigentlich „blau“ bedeutet. Diesem kleinen Paradoxon zum Trotz verdient dieses Land, bewohnt von Menschen, Elfen und wenigen Zwergen, seinen Namen. Endlose Wälder mit riesigen, alten Bäumen, teilweise bis zu 100 Meter hoch, erstrecken sich kilometerweit in alle Richtungen. Vorrangig lebt man hier von der Jagd, aber natürlich auch von Forstwirtschaft.

    Lassen wir die hohen Wälder Aomoris im Morgengrauen hinter uns, betreten wir eine Auenlandschaft, die sich an den meisten Tagen des Jahres für die ersten Stunden nach Sonnenaufgang in einen silbrigen Bodennebel hüllt, der der ganzen Landschaft ein nahezu unwirkliches Bild verleiht. Die „Silberauen“ sind gleichzeitig Ausbreitungs- und Deltagebiet des Uisirion. Neben Ihm gibt es hier tausende kleine Bäche, und mehrere mittlere und große Wasseradern. Diese Auenlandschaft ist das Heim von Elfen, einigen Menschen und nur extrem wenigen Zwergen. In den Silberauen gibt es sowohl Bodenschätze, herabgetragen von den Bergen als auch fruchtbares Ackerland.

    Verlässt man die Silberauen in Richtung Norden hat man, wenn man das Meer rauschen hört, die Mondküste erreicht. Die Mondküste zeichnet sich durch eine sichelförmige Bucht aus, die auf den ersten Anschein der Region ihren Namen gab. Tatsächlich ist es aber so, dass im Sand der Sichelbucht kleine Spuren von Mondsilber zu finden sind. die, bei ausreichend intensiver Mondstrahlung, was etwa zweimal im Jahr auftritt, in einem weißlichen Licht schimmern, und somit die ganze Bucht leuchtend wirkt. Diese einzigartige Form, sorgt auch dafür, dass das Meerwasser nur sehr ruhig zirkuliert, was dazu führt, dass hier nie sonderlich hoher Wellengang ist. Die ersten Siedler Silmanorés, Elfen, landeten hier und gaben dem Kontinent aufgrund des weißen Sandes seinen Namen.
    An der Mondküste leben, bis auf sehr vereinzelte Menschenfamilien ausschließlich Elfen. Es gibt Fischfang, Ackerbau und Jagd, aber fast ausschließlich zum Selbsterhalt.

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