Lonicera Avellana Nitida Impianto

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  • Blumen sprechen nicht, sie halten Gottseidank die Klappe!


    Name: Lonicera Avellana Nitida Impianto
    Spezies: Mensch
    Alter: 14.05.262
    Größe: 1,69 m
    Körperbau: unspektakulär normal, wobei ihr Hang zu sackartiger Kleidung selbst das verbirgt
    Hautfarbe: hell
    Augenfarbe: grau, mit leichter Tönung ins Blaue
    Haarfarbe: weizenblond
    Haarschnitt: ein meist etwas wirrer Bob


    Charakter:
    Lonicera fühlt sich am wohlsten in Gesellschaft ihrer Pflanzen und ihrer Familie. Sie ist sanft und meist sehr scheu, vor allem, wenn sie sich in der Öffentlichkeit bewegt. Geht es allerdings um ihr Fachgebiet Pflanzen und Gärten wird sie viel selbstbewusster und blüht geradezu auf.


    Lonicera's Geschichte:
    Der Impianto-Familie gehört ein Hof im Westen von Velia. Zu klein, um irgendwie wichtig zu sein, aber groß genug, um die Familie gut über die Runden zu bringen. Der Grund, warum überhaupt jemand außer der Familie selbst von ihrer Existenz weiß, ist eine alte Familientradition. Und die Tatsache, dass es dort Steuern zu kassieren gab, aber das interessierte nur den Steuereintreiber.
    Was andere daran interessierte war, dass sich durch die Jahrhunderte immer jemand aus dieser Familie mit Pflanzen auskannte wie sonst niemand. Mit Schafen auch, aber das war nie so wichtig.
    Wer also wissen wollte, welches Kraut gegen sein Wehwehchen gewachsen war, was man am besten in seinen Bauerngarten pflanzte, oder auch nur, wie dies oder jenes zu pflegen war, der ging dorthin.
    In diesen Tage wurde das Amt der weisen Kräuterfrau von Carica Solanacea Aquilegia Impianto ausgefüllt. Sie war die Großtante von Lonicera Avellana Nitida Impianto und wir hoffen der geneigte Leser ist mit uns einer Meinung, dass es ausreicht, dies einmal gesagt zu haben. Im weiteren wird folglich nur der erste Name Anwendung finden, genauso wie Lonicera auch immer nur "Tante Carica" sagt, weil sie "Großtante" für zu umständlich hält.
    Tante Carica war ziemlich froh über Lonicera, da die Generation zwischen den beiden zwar gute Fähigkeiten als Bauern und Schafhirten zeigten, aber ziemlich lausig waren, wenn es bei Kräutern über einen simplen Hustentee hinausging.
    Die ersten Hinweise auf Loniceras Bestimmung zeigten sich schon im Krabbelalter und hatten mit dem unerlaubten Verzehr von Gartenerde und beinahe einem armen Regenwurm zu tun. Vielleicht etwas weit hergeholt, aber im Nachhinein wird in solche Ereignisse immer gerne etwas hineininterpretiert, solange es auch nur ansatzweise Sinn ergibt.
    Jedenfalls verbrachte Lonicera jede freie Minute im Garten ihrer Tante, oder begleitete sie auf langen Spaziergängen von denen sie immer mit einem Korb voller Pflanzen und einem Bauch voller Beeren zurückkamen. Es dauerte auch nur wenige Jahre, bis aus einem typischen Kleinkind eine tatsächlich brauchbare Hilfe entwickelte.
    Das lag jetzt weniger daran, dass Lonicera irgendeine besondere Gabe gehabt hätte, was Pflanzen und Kräuterkunde anging. Sie interessierte sich nur einfach dafür und vor allem wollte sie lernen. Wobei es hin und wieder auch etwas für sich hatte einfach auf einer Wiese zu liegen und Bienen dabei zuzusehen, wie sie von Blüte zu Blüte flogen.
    Viel mehr gab es eigentlich nicht zu berichten, außer die üblichen Unwägbarkeiten im Leben von Personen, die in einem bestimmten Gebiet zwar glänzen, aber eigentlich am liebsten in Ruhe gelassen werden wollen. Den Spitznamen "Maulwurf" mochte Loni eigentlich nie, im Gegensatz zu den richtigen, die sie ganz niedlich fand. Auf Festen war sie eher ein Schattengewächs, das versuchte so wenig wie möglich aufzufallen, wobei ihre allgemeine Durchschnittlichkeit immerhin hilfreich war.

    Was Lonicera nicht ahnte war, dass ihre Tante beschlossen hatte sie mit größeren Aufgaben zu betrauen, um sie zumindest ein wenig aus ihrer kleinen Welt herauszulocken. Auch ahnte sie nicht, was sich für sie alles verändern würde dadurch...

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