Xineko

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  • Ein gläubiger Soldat, der von den Schrecken des Krieges verfolgt wird, sich von seiner Familie distanziert und versucht seine eigene Freiheit zu behalten.
    Name: Xineko Rojára
    Geboren: Im Jahr 258
    Spezies: Mensch
    Herkunft: Epheriaport, Calpheonisches Reich
    Größe: 1,80 m

    Verhalten

    Als Kind sehr neugierig und abenteuerlustig hat sich Xineko über die Zeit hinweg zu seinem eher zynischen und egoistischen Menschen entwickelt, der klare Abneigungen gegen den Nobel und verbundene Etiketten aufweist. So wundert es kaum, dass er gern mal vorlauter ist, als er sein sollte und allen voran des Öfteren die eine oder andere Grenze überschreitet.

    Seinem Namenszusatz gerecht werdend hat er sich als Kind mit flinken und eleganten Kletterbewegungen weitergeholfen. Sei es um an Früchte auf Bäumen heranzukommen, oder erneut von zuhause zu flüchten. In Zeiten des Krieges weist er hingegen eine sonderbare Härte auf, die sich darin äußert dass er vermehrt verstummt. Als Kontrast dazu, nutzt er die freien Zeiten um diese introvertierten Verhaltensweisen auszugleichen. Er selbst ist ein starker Verfechter des Glaubens an Elion und sucht des Öfteren Rat bei Priestern oder betet vor dem Schlafen gehen.

    Die meiste Zeit versucht der Soldat Problemen aus dem Weg zu gehen, oder sich mit der einen oder anderen Tat selbst zu helfen, um sein Leben zumindest vorübergehend zu bereichern. Zu ehemaligen Kameraden, sofern vorhanden auch Freunden, führt ein, im Gegensatz zu seiner Beziehung zu seiner Frau, ein freundliches Verhältnis. Mit Fremden spricht er in der Regel nie über seine Zeit im Krieg.

    Aussehen

    Mit seinen roten Haaren und der kräftigen Statur entspricht Xineko den Merkmalen eines calpheonischen Bewohners. Abweichend dazu sind seine dezent dunklere Hautfarbe, die durch seine familiäre Abstammung aus Mediah kommt, und seine Augenpartie, die fernnördliche Züge aufweist und ebenso der Grund für seinen vergleichsweise sonderbaren Namen sind. Mit seinen 85 Kg zum großen Teil bestehend aus Muskeln bringt der Soldat ein annehmbares Gewicht mit. Neben der prägnanten Narbe an seinem rechten Auge weißen seine Arme, Beine und Teile des Rückens mehrere Stich- und Schnittverletzungen, die von seiner Zeit im Krieg herrühren.

    Ausrüstung

    Die Ausrüstung des Soldaten beschränkt sich in der Regel auf die Gegenstände, die er während seiner Zeit bei der Wolfszahn-Einheit, einer Späh- und Jagdtruppe, die sich zum Größenteil aus Söldnern zusammensetzte, erhalten hat. Zu seinem Besitz zählt eine lederne Kluft mit verschiedene Gürtel und einer Kapuze, die die Feuchtigkeit in gewissem Maße vom Körper fernhält und so auch bei Unwetter einigermaßen Schutz bietet. Ein Kurzbogen mit eisernem Rahmen und roter Sehne, sowie einem einfachen Schwert.

    Lebensverlauf

    Vorgeschichte

    Xineko Rojára wurde im Jahr 258 als erster Sohn eines calpheonischen Soldaten und der jüngsten Tochter einer Abspaltung einer medianischen Handelsfamilie in Epheriaport geboren. Er gilt darüber hinaus als der erste Nachkomme der neu entstandenen Militär-Familie Rojára, dessen Ziel es ist in die Ränge der Walküren einzutreten.

    Die ersten Lebensjahre, des mit roten Haaren gesegneten Kindes, waren von Geborgenheit und Fürsorge begleitet. Es war ein Glück, dass weder Familienmitglieder noch er selbst Opfer der schwarzen Seuche wurden und die Hochphase gut überstehen konnten. Schnell nach dieser Phase, verdeutlichte sich jedoch die Abneigung der Familie gegenüber dem Erstgeborenen, der zwar mit roten Haaren ausgestattet war, aber als Junge geboren wurde und von daher nie in die Ränge der Walküren aufgenommen werden, und damit Ruhm für die Familie bringen, konnte. Als im Jahr 262 ein rothaariges Mädchen das Licht der Welt erblickte, verschlimmerte sich die Behandlung des jungen Xineko. Jegliche Fürsorge und Beachtung wurde ihm entzogen und seiner Schwester zu teil, die im Vergleich zu ihm, die Werte der Familie erfüllen konnte.

    Bis zu seinem neunten Lebensjahr zeichnete sich Xineko durch rebellisches, teils stures, Verhalten aus in der Hoffnung so Aufmerksamkeit zu erlangen. Diese Versuche misslangen und führten teils du heftigem Tadel und Züchtigungen. Vieles änderte sich schlagartig mit den schweren Naturkatastrophen im Jahr 267 bei denen Epheriaport von teils riesigen Wellen heimgesucht wurde. Bei einer zerstörerischen Welle wurde die Zweitgeborene in die Tiefen des Meeres hinaus gerissen und hinterließ einen schockierten Bruder und zerstörte Familienpläne. Fortan verschärfte sich das Verhalten gegenüber dem rothaarigen Jungen. Nicht nur, dass man ihm unterschwellig die Schuld für den Unfall gab, Begründung hierfür war dass seine rebellische Ader das Unheil hatte hervorgerufen, sondern auch die Bestimmung der militärischen Linie der Familie treu zu bleiben und als bald eine Walküren-Tochter heranzuziehen.

    Durch den eigenen Militärdienst und den vergangenen Krieg mit Valencia deutlich geprägt, trainierte Xinekos Vater ihn auf das Härteste in der Kunst des Kampfes, und den Werten ein Mann und vor allem ein Soldat zu sein. Neben der Unterstützung dieses Vorhabens durch die mütterliche Seite, baute die Familie auf väterliche Seite weiteren Druck auf und forderte den rothaarigen Jungen wo es möglich schien. In der Pubertät des Rothaars wurden die eigenwilligen Züge so gut es möglich war unterdrückt und mit Lehren überdeckt. Meist fand dies Anwendung in Strafen, Hausaufgaben oder zusätzlichen Training statt. Der Fokus auf die Schwertführung erreichte dabei einen Schwellenwert, der dazu führte, dass allgemeine Dinge wie das Lesen oder Schreiben vernachlässigt wurden. Jegliche Gegenwehr des Jungen, der mittlerweile merkte dass man ihn benutzte, wurde im Keim erstickt, so wundert es kaum, dass er mit 17 Jahren in den Militärdienst Calpheons auf Anraten seiner Familie eingezogen wurde.

    Ähnlich einem Befreiungsschlag stellten sich die anfänglichen Züge seiner Militärzeit in Calpheons Diensten dar. Zwar wurden auch hier harte Regeln durchgesetzt, doch genoss er neben seiner Dienstzeit auch erst mal wirkliche Freiheiten, die er überschwänglich genoss und dafür ebenso wiederum Strafen auf sich nahm. Xineko setzte es sich in den Kopf den Bemühungen seiner Familie einen Strich durch die Rechnung zu machen und übte sich darin ein besonders schlechtes Verhalten an den Tag zu legen, da er glaubte dass die Rufschädigung der Familie deutlich mehr Schaden zu fügte, als die Strafen ihm. Seine Einstellung wandelte sich schlagartig als Calpheon in den erneuten Krieg zog und das Rothaar an die Front beordert wurde.

    Die ersten Monate des Krieges, die ihren Weg über Keplan führten, waren neben der beständigen Furcht vor den Konflikten eine totale Umstellung für den jungen Mann. Zum ersten Mal fühlte er nicht nur Verantwortung seinem Reich gegenüber, sondern auch den Kameraden an seiner Seite, die anders als seine bisherigen Erfahrungen, keinen Druck auf ihn ausübten. An dieser Stelle war Xineko froh aus den Zwängen seiner Familie entkommen zu sein und wog sich in grenzenloser Freiheit. Auch wenn die ersten Schlachten erfolgreich waren und das Rothaar sich langsam an die Schlachten gewöhnten stellte die Auseinandersetzung kurz vor Heidels Schloss einen Wendepunkt in seinem Leben dar. Guy Seric führte calpheonische Truppen gegen serendianische Truppen in einem offenen Kampf auf, während er selbst mit einigen Männern einem Hinterhalt folgte.

    In der darauffolgenden Schlacht, erlebte Xineko ein Blutbad ungesehenem Ausmaß, welches in zunehmend traumatisierte und in die Arme Elions trieb. Er entwickelte neben seiner Abneigung gegenüber dem Adel, denen er nachsagte, dass sie den Krieg für ihre eigenen Zwecke missbrauchten, auch eine starke Eifersucht bezüglich der Walküren, die in der Schlacht kämpften. Er war sich sicher, dass der Adel nicht Elions Willen folgte, sondern seine eigenen Taschen bereichern wollten. Auch dies führte dazu, dass sich Xineko – nachdem er sich von seinen Verletzungen um die Schlacht von Serendia erholt hatte – nicht wie ein Kriegsheld oder ein tapferer Soldat fühlte, sondern das Empfinden eines betrogenen Narren verkörperte. Unterstützt fühlte sich das Rothaar durch Guy Serics Bemühungen das Militär mit Söldnern aufzustocken, die es ihm erlaubten unlauteren Handel zu treiben und Militärausrüstung zu verkaufen und sich daran, den Adel als Vorbild, zu bereichern. Zuerst in Sorge ertappt worden zu sein, wurde der Soldat zwecks der Aufstände in Calpheon aufgrund der hohen Steuern zurück beordert um die Proletarierklasse in Schach zu halten.

    Zurück in Calpheon nutzte die Rojára-Familie, unwissend über Xinekos unlauteren Handel, die gewonnene Anerkennung in der Eroberung Serendias um ein Gattin für den jungen Mann zu finden, die den Anforderungen der Familie entsprach und aller Voraussicht die besten Eigenschaften besaß, um ein erfolgreiche Walküre zu gebären. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit klüger, nutzen die zwei Familien subtile Mittel, um die beiden Versprochenen aneinander zu führen. Als Xineko klar wurde, welcher Intrige er auf den Leim gegangen war, war es bereits zu spät und so wurde er mit der Tochter einer mittelständischen, aber bekanntermaßen arroganten, Familie im Jahr 281 vermählt. Die erhofften Nachkommen blieben aus, da Xineko kurz darauf, zu seiner Freude, in den Dienst und nach Balenos beordert wurde. Dort rächten sich seine Bemühungen seinen eigenen Vorteil zu erlangen gepaart mit den Bemühungen seiner Familie worauf er in Ungnade bei den örtlichen Kommandanten fiel und nach Velia versetzt wurde um die dortigen Stadtwachen zu unterstützen. Der kriegserfahrene Soldat nahm diese neue Aufgabenzuteilung mit gemischten Gefühlen war. Zum Einen war seine Versetzung nach Velia ein Stich in den Rücken, auf der anderen Seite war er nun außerhalb des Einflussbereiches seiner Familie und seiner Gattin.

    Sonstiges


    Xinekos Theme



    OOC

    Vollständiger Reboot des Charakters

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