Angepinnt Gerüchte, Fluff, usw.

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    • Wo?
      Hafenstadt Velia

      Was?

      Abschied

      Es war die zehnte Stunde an diesem sonnigen Morgen, als die Crew der Al Safinah tüchtig arbeitend am Hafensteg umher wuselte.
      Kisten und Fässer wurden aus dem nahe liegenden Lagerkontor an Deck geschafft, wo ein bärtiger Matrose eifrig die Holzbretter schrubbte und ein altes Seemannslied trällerte. Andere prüften Seile, Segel, Kanonen oder das kleine Ruderboot auf ihren Zustand und trafen sämtliche Maßnahmen, damit die valencianische Handelskogge bald abfahrbereit war.

      Hafenarbeiter berichten nach Feierabend in der Hafenspelunke, dass Ranama - der etwas schrullige Kapitän des Schiffs mit schwarzem Zwirbelschnurrbart und Glasauge - seine Crew ungeduldig hin und her gescheucht haben soll. Mit prächtigen Edelsteinen und anderen glitzernden Klunkern an Ohrläppchen und Fingern behangen, gestikulierte er immer wieder wild umher und fluchte wüst auf Valencianisch herum. Schließlich hätten jeden Moment die Passagiere am Steg eintreffen können.

      Als ob der exzentrische Handelskaufmann es in der Glaskugel vorhergesehen hätte, sichtete man schon bald die Geschäftsfrau Madame Rawhiti Musou und Anhang in Form ihrer Stellvertreterin Varesh, dem Tagelöhner Iliaz und dem Mädchen Yaramari am Ankerplatz der Al Safinah. Begleitet wurde die Reisegruppe von der Schmiedin Tilly, die sich angeblich tränenreich von Varesh verabschiedet haben soll.

      Wohin die Gruppe reiste? Die Ostroute soll das Schiff genommen haben, so heißt es - gen Altinova oder Valencia vermutlich.

      Am selben Morgen fanden einige Freunde und Bekannte von Yara einen persönlich an sie adressierten Abschiedsbrief im Briefkasten oder unter die Fußmatte geklemmt. Yaras Handschrift mutet darin etwas zittrig und unruhig an, als wäre das Mädchen beim Verfassen dieser Zeilen sehr nervös gewesen.
      Lediglich ihrer Pflegefamilie und ihren Mitbewohnern im Hause Ferres soll das Mädchen persönlich am Abend zuvor mitgeteilt haben, dass sie fortgeht - zurück in ihre alte Heimat Altinova, um Freunde zu suchen, die gemeinsam mit ihr im Kaufmannshaus Arrántir gedient hatten und deren Schicksal ungewiss war.
      Im Brief erklärt das junge Mädchen, dass sie sich aus Angst nicht von Angesicht zu Angesicht mit dem Empfänger zu sprechen traute. Aus Furcht davor, belächelt oder verurteilt oder von ihrem Vorhaben wieder abgebracht zu werden - schließlich war Altinova kein allzu sicherer Ort und wer wusste schon, ob ihre Freunde nicht längst verhungert oder aus Altinova fortgescheucht worden waren. Jedoch konnte das Mädchen sich nicht mehr guten Gewissens den Bauch vollschlagen und ihr gutes Leben genießen, wenn ihre Freunde daheim Hunger litten oder obdachlos waren.

      Auch die örtliche Schule erhielt ein Pergament, in dem Yara sich vom Schulunterricht abmeldet.

      Von wem?
      Hafenarbeiter, Reisende, Bürger, Schulkinder

      ___________________
      OOC-Information: Jeder Charakter, der sich als näherer Bekannter oder Freund von Yara versteht, kann so einen Brief erhalten haben.
      Noot noot!
    • Wo: Velia

      Was: Zur späten Mittagsstund des heutigen Tages fuhr eine einfache, aber größere Kutsche mit vier vorgespannten Pferden durch das Südtor Velias. Auf dem Bock des Wagens saß ein wahrer Hüne in glänzender Rüstung der mit der Karosse den örtlichen Stall anfuhr. Kurz darauf sah man einen jungen Mann dorthin spurten, welcher zweifelsfrei als der jüngst in Velia erschienene Bote erkennbar war.
      Nur wenig später erblickte man diesen - in Begleitung von zwei Soldaten in calpheonischer Rüstung, dem Hünen in einer ebensolchen und einer älteren Dame in der Gewandung einer elionischen Priesterin - zur Kirche Velias schreiten, wo die Gefolgschaft bereits von Vater Ottavio Ferre und Priesterin Carina Auenfurth in Empfang genommen wurden.

      Wer: Selbst beobachtet, die Ratschen von Balenos, Wachen, Bürger, Kirchendiener
    • Wo: Velia – Früher Mittag

      Was: Das Stadtoberhaupt Velias, Igor Bartali, wurde heute von der Priesterin, Minerva Wuyae, in seinen kleinen und bescheidenen Verwaltungsräumlichkeiten aufgesucht. Aufgrund des begrenzten Raumes bezogen zwei gepanzerte Wachen der Priesterin vor dem Haus des Oberhauptes Stellung. Was genau die Priesterin bei Herrn Bartali ersuchte ist nicht bekannt, doch zu vergangener Stund verließ sie das Haus des Stadtoberhauptes mit einer sichtlich dicken Schriftrolle in ihren Händen.

      Wer: Passanten, Ratschen von Balenos, Wachen, selbst beobachtet
    • Wo: Altinova - Am Nachmittag

      Was: Mit viel Geflatter ließ sich eine Krähe auf einer der vielen Fensterbänke, des im Westen liegenden Gasthauses nieder. Sei es zur Rast oder um den Schatten des Gemäuers zu genießen. Etwas was niemanden stören würde. Doch anscheinend steckte in dem Vogelvieh auch ein kleiner Schalk oder die Krähe zog es in das noch angenehm kühlere Innere des Gebäudes. Mit einen beinahe rythmischem Klopfen pochte der Vogel seinen glänzenden Schnabel gegen die geschlossenen Fensterläden, bis diese kurz darauf von innen geöffnet wurden. Eine Hand glitt dem Tier entgegen und als wäre dies dem Vogel vertraut, stolzierte er kurzerhand mit beiden Krähenfüßen auf die Hand hinauf und ließ sich darauf nieder. Daraufhin zog sich die Hand mitsamt des Federviehs wieder in das Innere des Gebäudes zurück.

      Hatte dieser Vogel etwa eine Nachricht an einem seiner Beine?

      Wer: Vermieter, Bewohner der Unterkunft, Gäste der Herberge
    • Wo: Velia – morgendlicher Gottesdienst


      Was:
      Nach der morgentlichen Predigt von Vater Ottavio Ferre, wurden einige Stimmen zwischen den Kirchenbänken unruhig.

      Gerade als der Priester die Schriften Elions schloß um den heutigen Gottesdienst zu beenden, erhob sich Santo Manzi. "Vater, uns beunruhigt etwas. Seit nun einigenTagen ist diese Priesterin mit ihrem Gefolge in unserer Stadt. Der alte Bartali sagte zwar, es sei alles in Ordnung, aber warum sind Vertreter der Kirche aus Calpheon mitten unter uns?"

      "Inquisition!", korrigierte ein Zwischenruf.

      Sogleich sprang der Fleischer auf."Ist sie hier wegen der Sachen, die hier von Zeit zu Zeitgeschehen? Erinnert euch nur an diesen Vorfall mit Livia. Entschuldige bitte Bruto."

      Bruto Piccio, der Schweinebauer, schürzte betroffen seine Lippen und starrte den Boden zu seinen Füßen an. Doch die Gelegenheit ließ sich die alte Giuseppina di Coppola nicht entgehen. "Ist es wegen des Mordes an dem alten Händler, der dem Mann dem Kopf am Heidelpass abhakte? Dem unheimliche Getöse aus den nahen Wäldern vom letzten Jahr? Oder räuchert man nun endlich das gottlose Bordell aus?" "Nein, das Waisenhaus. Erinnert euch an den Vorfall zum letzten Winter.", rief jemand anderes dazwischen, bis ein unsäglicher Redeschwall mit allerlei Vorurteilen und Beschuldigungen in der Kirche anschwoll.

      Priester Ferre hob beide Hände empor und bedeutete die aufgewühlten Bürger mahnend zur Ruhe. "Bitte,bitte. Nicht im Hause Elions." Seine trüben, doch wachen Augen – etwas was oft von den Ratschen Balenos angezweifelt wird –lagen ruhend auf den verstummten Kirchenbesuchern. "Ich bin mir sicher, dass ihr allerlei Argwohn hegt, doch ich kann euch versichern, dass Priesterin Minerva Wuyae eure verdunkelten Gemüter erhellen kann."
      Mit deutsamen Blick neigte sich sein Haupt zur linken Bank der ersten Reihe. Dort recht unbemerkt sitzend, erhob sich jene Priesterin. Ein kurzes Raunen schlich durch die Bankreihen, als die ältere Frau an den, von Vater Ferre freigegebenen Altar, der zugleich als Rednerpult diente, herantrat.

      Mit breit gefächerten, von sich ausgestreckten Armen, blickte Priesterin Minerva Wuyae die Anwesenden mit ihren grellen, graublauen Augen einzeln an. Ein friedliches und gütiges Lächeln umspielte die faltigen Mundwinkel der Frau. So blieb sie eine Weile stehen, bis auch der letzte der Zuhörerschaft schweigend verstummte.

      "Vor ihrem Angesicht flohen Erde und Himmel. Es wurde keine Stätte für sie gefunden.
      Und ich sah die Toten, groß und klein und sie wurden gerichtet nach ihren Werken.
      Und wenn eines Name nicht gefunden wurde, geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl."

      Die Priesterin senkte ihre Arme hinab und stütze diese ohne jeglichen Druck auf das steinernde Pult ab.Ihre Stimme erklang mild und streng zugleich.
      "Elion entsendete uns auf seinem Weg um zu suchen, nach jenen Toten. Fern des Glaubens, den Dämonen zugesprochen. Eine blasphemische Tat erschütterte unsere Grundfesten inmitten Calpheons. Eine Tragödie. Das Werk längst verlorener Seelen, die eine schändliche Tat im Namen ihres Teufels ausführten."

      Einen Moment schwieg Minerva und ließ ihren Blick über die Bankreihen gleiten. Hinten auf der letzten Bank saß ein junger Bursche und kratzte mit einem Kohlestift in der einen Hand, etwas in ein Buch in der anderen Hand.

      "Die Teufel sind listig, dies waren sie schon immer. Flohen vom Ort der Tat, hinterließen Kummer und Qual. Seit vielen Monaten verstecken sich die Ketzer. Ziehen von Ort zu Ort und hinterlassen an jedem einzelnen eine weitere Tragödie.So frage ich euch nun Brüder und Schwestern. Jeden einzelnen von euch. Quält etwas eure eliontreuen Gedanken?

      Wieder betrachtete die Frau, schweigend mit einem milden Lächeln auf ihren Lippen, die Anwesenden. "Scheut euch nicht davon zu berichten. Elion vergibt all seinen Kindern."
      Mit jenen abschließenden Worten, trat die Priesterin genügsam vom Altar zurück, deutete eine höflicheVerbeugung gegenüber Priester Ferre an und zog sich auf die Bank in der ersten Reihe zurück.


      Wer: Kirchenangehörige, Kirchenbesucher, Die Ratschen von Balenos, selbst anwesend

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    • Wo?
      Altinova

      Was?

      Wolfsichtung

      In den letzten acht Wochen mehren sich die Sichtungen eines groß gewachsenen Hundes, der durch die Gassen Altinovas streunert. An sich nichts Ungewöhnliches, möchte man meinen - wenn da nicht die seltsam anmutenden, kreideweißen Zeichnungen in dem buschig-grauen Fell des Tieres wären, die an Hieroglyphen oder Schriftzeichen aus uralten Ruinen erinnern.

      "Das ist kein Köter, du alter Trunkenbold. Sieh ihn dir genau an - das ist ein Wolf." Hakeem, der Wirt und Besitzer der Spelunke Zum durstigen Kamel am Rande der Stadt, stand eines frühen Morgens draußen vor seinem Etablissement und kehrte gerade den staubig-sandigen Eingangsbereich, als das Tier wie aus dem Nichts auf der Straße auftauchte. Der betrunkene Bettler, der vor der Treppe des Kamels sein Nachtlager aufgeschlagen hatte, schüttelte ungläubig den Kopf.

      Die Einheimischen sahen in dem Wolf ein böses Omen. Vielen war die dreitägige Finsternis noch sehr gut im Gedächtnis und nachdem die königliche Familie ausgelöscht worden war und sich diese wilden Barbaren in der Stadt niedergelassen hatten, konnte man ein weiteres drohendes Unheil nun wirklich nicht gebrauchen.
      Die meisten jedoch belächelten das alberne Geschwätz ihrer abergläubischen Nachbarn und waren einfach nur dankbar darum, dass der Wolf sich weitestgehend friedfertig verhielt und noch keine Schafe der umliegenden Viehfarmen gerissen hatte. Wer weiß - vielleicht steckte Madame Yiji mit dem mysteriösen Tier unter einer Decke - schließlich rannten ihr in letzter Zeit die Kunden buchstäblich die Türe ihres Mysteriösen Emporiums ein, um noch einen Schutztalisman zu ergattern - aus Angst, plötzlich schutzlos dazustehen, wenn die Apokalypse über Altinova hereinbrach.

      Gestern, zur späten Stunde, sah man den Wolf entspannt vor der Kamel-Spelunke liegen und friedlich vor sich hin schlummern. Niemand traute sich an das Tier heran. Angeblich sah man ihn des öfteren an der Seite einer grauhaarigen Elfe, die gestern dort zu Besuch war, also nahmen die Leute an, dass er wohl auf das Weib wartete. Seltsamerweise kehrte er jedoch nicht wieder mit ihr zurück - einige Spelunkenbesucher behaupten, dass er einer Gruppe von drei Leuten aus dem Etablissement hinterher trottete, die seine Aufmerksamkeit wohl nicht bemerkten. Zu sehr waren die drei mit sich selbst beschäftigt - darunter sollen die Gladiatorin Rubi und zwei Fremde gewesen sein, ein Weib mit fliederfarbenem Haarschopf und ein muskelbepackter Mann mit dunkler Hautfarbe.

      Zur Mittagszeit sah man den Wolf heute das letzten Mal - als er beinahe schon demonstrativ-provokant an die Hauswand von Madame Yijis Mysteriösem Emporium pieselte. Was wohl doch nicht dafür spricht, dass die beiden gemeinsame Sache machen - oder aber es gibt ein Zerwürfnis über einen nicht eingehaltenen Deal. Es heißt, er soll solange auf die Madame gewartet haben, bis sie ihm irgendwohin folgte...

      Von wem?
      Einheimische, Reisende, Händler, Spelunkenbesucher, Bettler, Madame Yijis Kunden
      Noot noot!

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    • Wo?
      Altinova

      Was?

      Anmeldeschluss

      Ausrufer, die auf dem Marktplatz und um die gesamte Arena herum heute ihre Podeste beziehen, verkünden bis zur Abendstunde, dass in sieben Tagen der Anmeldeschluss für die bevorstehenden Gladiatorenspiele endet. Wer noch an dem Turnier teilnehmen oder einen Kämpfer registrieren möchte, hat bis dahin noch die Möglichkeit.

      Zudem werden überall in der Stadt entsprechende Plakate an Häuserwänden, Mauern und Pfählen angebracht.

      Von wem?
      Einheimische, Reisende, Händler, Marktbesucher, Besucher und Beteiligte der Arena
      Noot noot!
    • Wo:
      Calpheon

      Was:
      Die Walküre Teleniel Nesrin Ceos bezichtigt ihre eigene Familie am Handel illegaler Waren, vor allem Schwarzsteine und weiteren kriminellen Tätigkeiten u.a. beauftragte Morde, Anhäufung von Reichtum ohne entsprechende Steuern abzutreten und vielen weiteren, kleineren Delikten. Als Beweise wurden die gefälschten Bücher als auch einige beschlagnahmte Waren dargeboten.

      Wer:
      Walküren, wichtige Personen der Kirche in Calpheon, Kalis-Rat und dem Kalis-Rat sehr nahestehende Personen, Familienmitglieder der Familie Ceos, Mitglieder der schwarzen Zunft
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo:
      Calpheon

      Was:
      Große Flucht im Haus Ceos: im frühen Morgengrauen wurde das gesamte Anwesen der Familie Ceos im Kapellenviertel geräumt. Ein großer Tross ist eilig aufgebrochen und hat die Stadt verlassen. Ein Teil ist in Richtung Heidel geritten, der andere Teil Richtung Epheriaport. Den Beobachtungen zur Folge sind alle in Calpheon lebenden Familienmitglieder bis auf den alten Graf Gaius Ceos von Seragos und sein Sohn Graf Phineas Gaius Ceos gesichtet worden.

      Spätere Untersuchungen des Anwesens durch die Kirche und der Stadtwachen fanden beide tot vor. Der mit 90 Jahren sehr alte Graf Gaius Ceos scheint an Herzversagen gestorben zu sein. Sein Sohn Graf Phineas Ceos wurde gehängt vorgefunden.

      Im Laufe des Tages wurde der Familie Ceos der Adelsstand entzogen und bis auf die in Heidel lebenden Khaled und Xellesa Ceos sowie die Walküre Teleniel Ceos enteignet. Die Liegenschaften in Calpheon gehen zu gleichen Teilen in den Besitz der Stadt und der Kirche über. Der Familie werden kriminelle Machenschaften und gotteslästernde Taten nachgesagt.

      Wer:
      Bürger Calpheons, Adelsfamilien in Calpheon, Balenos und Serendia
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo:
      Calpheon, Balenos, Serendia

      Was:
      Sämtliche Handelsbeziehungen mit dem Haus Ceos wurden, abgesehen von denen mit Khaled Ceos, seitens Ceos abgebrochen. Die auf der Flucht befindliche Familie setzt sich angeblich nach Valencia ab. Es wurde beobachtet, wie ein Teil in Epheriaport ein Schiff bestieg, ein anderer Teil wechselte in Heidel von Land auf Wasser. Es wurden hohe Bestechungsgelder bezahlt, um ein schnelles Weiterkommen zu garantieren.

      Wer:
      Geschäftspartner des Hauses Ceos, Bürger in Epheriaport und Heidel

      _________________

      Wo:
      Calpheon

      Was:
      Aufgrund der von der Walküre Teleniel Ceos gelieferten Unterlagen konnten mehrere illegale Händler, sowie zwei Assassinen in Calpheon gefasst werden. Ein Hexer wurde nahe der Stadt bei der versuchten Festnahme getötet.

      Das ehemalige Anwesen der Familie Ceos im Kappelenviertel in Calpheon steht zum Verkauf. Es besteht aus einem Grundstück, geschützt durch eine Mauer, mit zwei Häusern und gutem Blick über die Stadt. Die Liegenschaft ist in einem sehr gepflegten Zustand und vollständig eingerichtet. Sogar die Kunstgalerie ist noch vollkommen vorhanden. Der Erlös des Verkaufs geht zu gleichen Teilen an die Kirche und der Stadt Calpheon. Manche Leute behaupten jedoch, dass das Anwesen verflucht und durch die schrecklichen Taten der Familie besudelt sei.

      Wer:
      Bürger Calpheons
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
    • Wo?
      Heidel

      Was?

      Eiszeit

      Das gewaltige Erdbeben um Haus Ceos, das Calpheon in den vergangenen Tagen so schwer erschütterte, ist abgeschwächt auch in Heidel spürbar.

      Der heidelianische Familienzweig um Geschäftsmann Khaled Phineas Ceos hält sich seit der Ereignisse in Calpheon auffällig bedeckt. Keiner hat das Anwesen im Adelsbezirk in den letzten Tagen oder Nächten verlassen - und keiner hat es seitdem betreten. Bettler und Trunkenbolde behaupten, dass eine ältere Dame mit Entourage zu nächtlicher Stunde am Tor des Anwesens gestanden und verzweifelt um Einlass gefleht haben soll. Als ihr Gesuch ohne Antwort und das Tor verschlossen blieb, versuchten die Gardisten an der Pforte, das Weib wegzuscheuchen. Daraufhin will man gehört haben, wie sie wutentbrannt schrie: "Du undankbare und kaltherzige Brut des Teufels! Das wirst du mir eines Tages büßen! Du und dein elendiges Hexenweib! Ich verfluche dich! Ich verfluche dich, auf dass du in der Hölle schmoren wirst dafür, dass du uns den Rücken zukehrst, Khaled!"

      Bedienstete plauderten aus, dass Khaled und sein treu ergebender Kammerdiener Nazir in den letzten Tagen ohne Pause über den Geschäftsbüchern saßen und selbst des Nachts kein Auge zumachten. Auch soll das opulente Gemälde, das Khaled mit Bruder, Vater und Großvater in stolzer Pose zeigte, aus dem Arbeitszimmer entfernt und in die Abstellkammer verbannt worden sein.

      Der Ruf von Khaled Phineas Ceos mag zwar beschädigt sein, ist jedoch noch nicht gänzlich zerstört. Und obwohl selbst langjährige Geschäftspartner sich von ihm abgewendet haben sollen, zweifeln die wenigsten daran, dass der erfolgreiche Geschäftsmann schon bald wie Phönix aus der Asche aus diesem Desaster wiederauferstehen wird.

      Von wem?
      Familienangehörige und Bedienstete, die im Anwesen von Khaled Phineas Ceos leben oder arbeiten, Bettler und Trunkenbolde


      ******

      Wo?
      Calpheon

      Was?

      Fegefeuer

      Auf dem Kirchplatz im Kapellenviertel von Calpheon wurden heute die Leichname von Gaius Ceos von Seragos und seinem Sohn Gaius Phineas in aller Öffentlichkeit aufgebahrt. Unter Schmährufen spuckten die versammelten Menschen auf den Scheiterhaufen oder bewarfen die nicht mit Leinentüchern bedeckten Leiber mit faulem Obst oder Gemüse. Die Priester der Kirche Elions hielten eine Mahnpredigt. Die Bürger und Adeligen sollten sich ein Beispiel an jenen frevelhaften Gotteslästerern nehmen und nach der Messe um Absolution für ihre Sünden bitten, damit ihnen ein ähnliches Schicksal erspart bliebe.

      Anschließend wurde der Scheiterhaufen mit beiden Leichnamen verbrannt. Die sterblichen Überreste aus Asche und Staub verscharrte man ohne Gesang, Gefolge oder elionische Riten in einer abgelegenen Ecke auf dem Armenfriedhof - auf ungesegnetem, unheiligem Boden.

      Kein Familienangehöriger - auch nicht der Familienzweig aus Heidel um Khaled Phineas Ceos, der verschont wurde - wohnte dem unehrenhaften und demütigenden Begräbnis bei.

      Von wem?
      Bürger, Adelige, Geistliche, Familienangehörige und Geschäftspartner von Haus Ceos
      Noot noot!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aquarius ()

    • Wo: Altinova

      Was: Hafenarbeiter, die noch auf einen letzten Umtrunk in der Hafenkneipe zusammenfanden, erzählten sich etwas von einem Frauenzimmer, welche mit dem Kapitän eines Frachtschiffes eine lange Unterhaltung führte. Der alte Seebär, der manchen als Kapitän Dunat bekannt ist, soll die Frau mit Argwohn in seinen Augen in Empfang genommen haben, so als habe er nicht damit gerechnet dieses Weib zu sehen. Doch anscheinend war man sich bekannt und Dunat reagierte ihr gegenüber äußerst respektvoll, was man nicht unbedingt bei seinem Umgang mit so manch anderem Weibsvolk sagen kann.
      Offenbar war nicht nur die Anwesenheit der Frau für den Kapitän von Überraschung sondern auch die Worte, welche sie an den Mann richtete. Dunat soll nachdenklich und ernst gewirkt haben, nickte dann jedoch und schien der Frau etwas zu bestätigen.

      Man munkelt, dass er seine übliche Handelsroute über Epheriaport nach Calpheon umstellen musste und nun andere Häfen anfährt.

      Und wer war die Frau? War das nicht das Weibsstück, welche vor einigen Tagen mitsamt eines ansehlichen Frauenzimmers, einem Mann und einem kleinen Kind in Altinova ankam?

      Wer: Hafenarbeiter, Zollbehörde, Passanten, Banditen, aufmerksame Kinderaugen, Anwesende, Schwarze Zunft, ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BorgGiXtah () aus folgendem Grund: HInweisbearbeitung

    • Wo: Velia

      Was: In den letzten Tagen konnte man beobachten, wie einzelne Bürger - aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten Velias - vermehrt ein Gebäude des Stadtoberhauptes aufsuchten, in welchem man der Priesterin Wuyae ein kleines Amtszimmer zur Verfügung stellte.
      Bürger die bei der Inquisitorin waren, um ihre teils abenteuerlichen Geschichten zum Besten zu geben, berichten im Kreise ihrer abendlichen Zusammenkünfte, die Priesterin habe eine lange Pergamentrolle mit zahlreichen Namen neben sich liegen gehabt. Darauf habe die Frau gelegentlich etwas neben einzelne Namen notiert oder strich diese gleich vollends durch.

      Wer: Ratschen von Balenos, Anwesende, Wachen, Passanten, Besorgte Bürger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BorgGiXtah ()

    • Wo:
      Velia

      Was:
      Die beiden Gefängnisinsassen, die Waisenjungen Fredo und Alfonso, die von der Walküre Talasha Odorikage wegen Unruhstiftung und versuchtem Raub eingesperrt worden waren, werden häufig gesehen, wie sie, von Gardisten begleitet, zur Kirche gehen. Auch zur sonntäglichen Andacht sollen sie, wenn auch in hinterster Reihe und in Begleitung, regelmäßig erscheinen.

      Unter den Gardisten ist zu vernehmen, dass die beiden sich wohl sehr gut führen, und die ihnen auferlegten Strafarbeiten mittlerweile widerstandslos ausführen.

      Vater Ottavio und Mater Auenfurth selbst sollen wohl derzeit Händler, Schiffskapitäne und einzelne Handwerker ansprechen, ob man nicht Lehrlinge oder wenigstens Hilfsarbeiter benötige. Es fallen Worte wie "fleißig", "mittlerweile zuverlässig" und "reumütig".

      Auch der Wache liegt bereits ein Gesuch vor, die beiden Jungen für eine Milizausbildung zuzulassen.

      Von wem:
      Einwohner von Velia, Händler, Ratschen von Balenos
      ======================================
      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)

      Pinsel bringen Leute zum Durchdrehen. (Siriaka Jayeon, Black Desert Online)
    • Wo?
      Altinova

      Was?

      Tödlicher Unfall

      Vorgestern zur frühen Stunde wurde der malträtierte Leichnam eines Mannes in Altinova aufgefunden. Einheimische identifizierten den schlaksigen, mageren Mann als Raj, einen lokal bekannten Kleinkriminellen. Schwere Kopfverletzungen, blutige Schürfwunden und Knochenbrüche am gesamten Leib sowie der Fundort der Leiche am Fuße einer der steilsten Klippen der Stadt deuten daraufhin, dass er wohl einen falschen Schritt gemacht haben und hinabgestürzt sein muss - ein leider nicht seltener Unfall in der von Felsen und Klippen umringten Stadt. insbesondere diese Stelle ist außerdem berüchtigt für ihren tückischen Trampelpfad oben auf dem Berg.

      Besucher von Dinaras Hafenspelunke munkeln jedoch, dass Raj womöglich einem heimtückischen Mord zum Opfer fiel. Am Abend zuvor soll er sich fürchterlich mit einer rothaarigen Elfe gestritten haben, die manche als die Gladiatorin Rubi erkannt haben wollen. Andere behaupten dagegen, dass er von Rubi sogar bedroht wurde und verängstigt ausgesehen habe. Man ist sich jedoch einig, dass beide die Spelunke zur nächtlichen Stunde gemeinsam verließen.

      **********

      Einbruch und Diebstahl

      Einem ehrbaren Kaufmann des Handelsverbandes von Mediah wurde heute Nacht ein uraltes Buch gestohlen, das in der Schatzkammer seines Anwesens verwahrt wurde. Das kostbare Werk des Alchemisten Khol Ja'albim mit dem Titel Schwarze Magie und Alchemie in der Erstausgabe sollte eigentlich kommende Woche einem anonymen Abnehmer aus Valencia für eine große Menge Silber überlassen werden.

      Bedienstete des Kaufmanns sollen ausgeplaudert haben, dass die abgeriegelte Pforte der Schatzkammer gewaltsam aus der Verankerung gerissen wurde und die massive Eisentür mittig komplett verformt war, als wäre eine Kanonenkugel dagegen geflogen.

      Mögliche Zeugen des Einbruchs werden dringend darum gebeten, sich schnellstmöglich im Wachbüro der Stadt zu melden. Es wurde ein hohes Kopfgeld auf den Dieb ausgesetzt. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen oder relevante Informationen über den Verbleib des Buches liefern, wurde zudem eine Belohnung in Aussicht gestellt.

      Von wem?
      Einheimische, Reisende, Händler und ihre Bediensteten, Handelsverband von Mediah, Wachen, Hafenarbeiter, Spelunkenbesucher
      Noot noot!
    • Wo?
      Altinova

      Was?

      Wettspiel und Ticketvorverkauf

      Fünf Tage nach Ende des Anmeldeschlusses beziehen die Ausrufer der Arena wieder ihre Podeste auf dem Marktplatz. Mit ausgebreiteter Schriftrolle in der Hand wird die Liste aller teilnehmenden Kämpfer der bevorstehenden Gladiatorenspiele verlesen. Für teils erstaunte Gesichter und aufgeregtes Getratsche sorgt bei manch einem der Name des ehemaligen Champions Dathras, der sich bis dahin wohlweislich im Ruhestand befand - mit einer so baldigen Rückkehr in die Arena hatten wohl die wenigsten gerechnet.

      Die gesamte Turnieragenda - inklusive aller Termine sowie detaillierter Beschreibungen der einzelnen Spiele und Aufstellungen der Gladiatoren und Bestien - kann ab sofort an den Anschlagtafeln der Stadt und der Arena eingesehen werden. Zudem verkünden die Ausrufer, dass die Wettbüros ab heute Mittag ihre Pforten öffnen und entsprechende Wetten in Form von Silber oder Sachgegenständen mit angemessenem Wert akzeptieren.

      Der Vorverkauf der begrenzten Tickets beginnt dagegen erst morgen zur elften Stunde bei den offiziellen Händlern der Arena. Wie üblich wird ein überschaubarer Teil der weniger komfortablen Stehplätze per Losziehung an die arme Bevölkerung vergeben - Interessenten mögen sich hierfür bitte bei den Tickethändlern anmelden und dabei einen Beleg über ihre Mittellosigkeit vorlegen. Ausgewählten Individuen, darunter Mitgliedern des Handelsverbandes von Mediah, stehen wie gewohnt Sitzplätze im exklusiven Logenbereich zur Verfügung - der Eintritt erfolgt auf Einladung und ein Erwerb der entsprechenden Plätze ist nicht möglich.

      Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Tickets auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen gehandelt werden.

      Von wem?
      Einheimische, Reisende, Händler, Veranstalter sowie Besucher und Arbeiter der Arena
      Noot noot!
    • Wo?

      Altinova

      Was?

      Gerüchte/Tratsch

      "Ha, hast du gehört? Der alte Silberlöwe will nach all der Zeit wieder in die Arena steigen!"
      "Ja! Und weißt du was das Beste daran ist? Es heißt er wird gegen Rhokal anteten! Gegen Rhokal!"
      "Genau! Und wenn.... Hey Junge pass gefälligst auf wo du hinspringst!"

      Doch der Junge ist viel zu beschäftigt mit seinem Hüpfspiel, um sich an den erzürnten Passanten zu stören.

      "Wird die Flamme erst gesichtet,
      ist der Champion schnell gerichtet."

      Dabei springt er auf einem Bein auf einer auf dem Boden gemalten Keideflamme von Flammenzunge zu Flammenzunge.

      "Sieht er sie dann ist´s zuspät,
      Aus, vorbei, niedergemäht.

      In den Augen Dunkelheit,
      sagt, ist er dafür bereit?...."

      Der Junge stolpert und tritt auf eine Linie.

      "Oh Mist...nun ist er schon wieder tot." Er blickt auf kichert und läuft davon.

      Die beiden Passanten blicken noch einen Moment auf die Zeichnung.
      "Was war denn das jetzt?"
      "Keine Ahnung..."
      Sie setzen ihren Weg fort, blicken aber noch ein ums andere mal mit gerunzelter Stirn zurück.


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      Kreidezeichnungen in Form einer Flamme tauchen in den folgenden Tagen immer häufiger an diversen Häuserwänden auf.
      Und je näher der Tag des großen Kampfes rückt, desto detailierter werden die Schmierereien, die plötzlich über eine simple Flamme hinaus gehen, bis einige Arenaexperten in den Zeichen zwei Kämpfer erkennen wollen.
      Und man ist sich beinahe sicher, dass der Träger der Flamme einen anderen Gladiator, der irgendwie nach Rhokal aussieht in zwei Teile hackt.

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      "Schön wärs, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand Rhokal einen ernsthaften Kampf liefern würde"
      "Ne hab ich auch gedacht, aber pass mal auf!" die Stimme wird gesenkt.
      "Meine Frau war gestern auf dem Markt, und als die am Zelt von der alten Pavela vorbeischlenderte, will sie gehört haben, dass diese einer Passantin geweissagt hat,
      dass die Flamme im Zeichen des Sieges steht, und der Champion von seinem Thron gestoßen werden soll! Und jetzt kommst du."
      "Flamme? Meinst du diese Schmierereien, die plötzlich überall an den Wänden auftauchen? Gibt es da einen Zusammenhang?"
      "Na was weiß denn ich? Aber will ich mein Geld dafür riskieren?"

      ---------------------------

      "Das alte stumme Fischauge setzt auf Rhokal oder?"
      "Hab gesehen wie er bei einem Kobolt eine Wette abgegeben hat. War aber nicht auf Rhokal."
      "Auf wen denn? Hast du was gesehen?"
      "Ne. Aber nach allem was man so hört... auf Rhokal würde er wohl kaum setzten oder?"
      "Haste nich unrecht.... Na toll, jetzt weiss ich immer noch nicht, wo ich mein Silber parke."


      Von wem?

      Ansässige, Händler, Arenaexperten, Herumtreiber, Spatzen
    • Wo:
      Velia

      Was:
      Eine junge, valencianisch aussehende Frau wurde gestern Nacht in die Wachstube begleitet, nachdem sie ein paar Bürger, die noch auf den Straßen waren, nach dem Weg zum Friedhof gefragt hat, da sie angeblich mit den Toten sprechen will. Glücklicherweise hat ihr niemand den Weg verraten, denn es wäre schrecklich, wenn sie die Totenruhe mitten in der Nacht stören würde!
      Sie trug eine brennende Kerze bei sich, die sie auch nicht aus der Hand geben wollte. Eine Kerze, keine Laterne. Angeblich war die Frau auch verärgert. Heute früh wurde sie von der Walküre Teleniel Ceos in der Wachstube abgeholt und zu ihr nachhause begleitet.

      Von wem:
      Dorftratschen, Bürger, die spät nachts nach Hause gegangen sind
      "Japan ist ein wenig so wie Österreich: da hast du erstens das Meer..." 8o
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