Tjore Tusenskona

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  • Tjore ist ein lebensfroher Tagelöhner aus Altinova.

    Relevante Informationen

    Name: Tjore Tusenskona
    auch bekannt als: Ori
    Alter: 01.11.266
    Größe: 1,81m
    Körperbau: sehnig-muskulös
    Hautfarbe: braun gebrannt
    Augenfarbe: dolomitbraun
    Haarfarbe: kastanienbraun mit mahagoniroter Nuance
    Haarschnitt: ordentlich zurück gekämmtes Haar, rasiertes Gesicht
    Familie: Vater Toffe, Mutter Trina, ältere Schwester Tjaenare, ältere Brüder Tjoralf, Tjorfinn, Tjaerik und Tjaaron

    Gerüchte über Tjore


    Es heißt, dass Tjore in Altinova das Licht der Welt erblickt hat. Er gilt mit etwa Anfang zwanzig als das jüngste von insgesamt sechs Kindern der Familie Tusenskona, die ursprünglich aus Serendia stammt und nach Mediah übersiedelte, um sich dort mit einem eigenen Kramerladen eine neue Existenz aufzubauen.

    Zu seiner ältesten Schwester Tjaenare soll er ein sehr inniges und gutes Verhältnis pflegen und auch wenn er sich mit seinen Brüdern oft wegen dummer Belanglosigkeiten streitet und seine Eltern ihm in mancherlei Hinsicht sehr peinlich sind, ist Blut für Tjore dicker als Wasser – komme, was wolle! So soll er das einzige Familienmitglied sein, dass bis heute die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass die verschollene Tjaenare noch am Leben ist.

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    Tjore gilt als lebensfroher und geselliger Zeitgenosse, der stets das Gute in allem und jedem sieht und selten schlecht gelaunt oder gar wütend anzutreffen ist. Im Umkehrschluss weiß er herzlich wenig mit ewig miesepetrig oder betrübt gestimmten Leuten anzufangen – getreu dem Lebensmotto „Wer unglücklich ist mit seiner Situation, möge nicht immerfort meckern und schimpfen, sondern die Ärmel hochkrempeln, in die Hände spucken und etwas dagegen tun!“

    Gar nicht leiden dagegen kann er diejenigen, die sich für etwas Besseres halten oder anderen grundlos Gewalt und Leid antun. Mit besonders großem Argwohn, so sagt man sich, begegnet er Vertretern des elionischen Klerus sowie wohlhabendem Volk, beispielsweise gut betuchten Kaufleuten oder Adeligen. Wenn möglich, macht er einen großen Bogen um dieses Klientel.

    Mancher mag zudem behaupten, dass Tjore zwar nicht dumm ist, aber doch eine gewisse Naivität an den Tag legt und sich auf so manch zwischenmenschlicher Ebene durchaus ahnungslos und ungeschickt anzustellen vermag.

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    Tjore steht als Wanderarbeiter und Tagelöhner in Lohn und Brot und ist entsprechend kräftig und ausdauernd gebaut. Äußerlich gesegnet mit ansehnlicher Muskelstruktur und einem durchaus passablen Gesicht, sieht ihm bei der Arbeit mit entblößter Brust wohl das ein oder andere Mädchen verstohlen nach – was Tjore oft selbst in große Verlegenheit bringt, hochroter Kopf und dümmliches Gebrabbel inbegriffen. Allgemein weiß er nämlich mit Weibsvolk nicht recht umzugehen. Dabei hat er eher eine Schwäche für das normale, nette Mädchen von nebenan als für reifere Weiber, die bewusst mit ihren sinnlichen Reizen spielen.

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    Als Kind hatte Tjore angeblich einen ziemlich üppigen Leibesumfang. Und als wäre dies nicht Grund genug für den Hohn und Spott der Nachbarskinder gewesen, die ihn furchtbar hänselten und manchmal sogar ordentlich prügelten, musste auch noch sein mit Akne übersätes Gesicht einem knallroten Streuselkuchen gleichen – was freilich für weitere Schmach und Belustigung der anderen Kinder sorgte.

    Die weniger ansehnlichen Pusteln verschwanden glücklicherweise von alleine mit zunehmendem Alter. Die überschüssigen Pfunde dagegen blieben. Was ihn irgendwann dann doch dazu bewog, sich sportlich zu betätigen und mehr auf seine Ernährung zu achten, weiß man jedoch nicht so genau. Dass Tjore dafür die fettige und deftige Hausmannskost seiner zutiefst gekränkten und beleidigten Mutter abschwor, soll jedenfalls für ordentlich Knatsch im Hause Tusenskona gesorgt haben.

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    Tjore soll mit seinen Lenden bisher noch nie die feuchten Schenkel eines Weibs erforscht haben. Quatsch, behaupten andere, soll er doch der heimliche Geliebte der Märtyrerin Reina Thorvald gewesen sein. Berühmt-berüchtigt unter dem Namen Reina Morgenstern, war die einst kirchenfromme junge Adelige in Begleitung dutzender gleichgesinnter Adelssprösslinge von Heidel nach Calpheon aufgebrochen, um gegen den elionischen Klerus und seine korrupten Machenschaften zu protestieren und aufzubegehren. Moment... wer bei Elion soll Reina Morgenstern sein? Noch nie von jemandem mit diesem Namen gehört, geschweige denn diesem absurden Protest gegen die Heilige Kirche Elions! So etwas gab es doch niemals... oder etwa doch? Hatte man nicht dieses adelige Mädchen aus Heidel und ihren wütenden Mob auf dem Galgenberg außerhalb Calpheons gehängt? Weswegen war das noch gleich...? Ach, egal... diese aufmüpfige Jugend heutzutage!

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